Schulbeginn Bücher stressfrei laminieren und Orga-Tipps

4. September 2013

Man fühlt sich wie bei der guten alten Kassette, die zurückgespult wird – hört ihr das Rattern? Autoreverse…

Nach 6½ Wochen Ferien beginnt heute in NRW wieder die Schule. Der Morgen-Wahnsinn ist wieder da: Der Wecker klingt wie ein unbekanntes Wesen – nun heißt es, verschlafene Kinder zu wecken, diese zu gründlicher Morgentoilette zu motivieren, zwischenzeitlich Frühstück und sich selbst herzurichten, Brote zu schmieren und alle zeitig aus dem Haus zu schmeißen… Alles wieder von vorn! 
 
Unserer Tochter fiel dann heute früh noch auf, dass sie (trotz intensiver Erinnerung in den letzten Tagen) vergessen hatte, ihre Schnellhefter zu beschriften. Uuuaah, kennt ihr das noch aus eurer Schulzeit?
 
Diese weißen, schmalen Papierstreifen, die ganz leicht herausziehbar und zu beschriften sind, aber nachher nicht mehr zurück ins ‚Häusle‘ wollen? Wenn der Streifen auch nur einmal knickt, ist es vorbei! Wieso hat da noch keiner etwas Besseres erfunden?

 

 
Mittags kommen die lieben Kleinen nicht nur mit Bärenhunger, sondern auch mit Büchern nach Hause (viele Eltern haben diese sogar selbst bestellen müssen) – und nun kommt das Laminieren! Während ich von manchen Müttern weiß, dass sie sich lieber in die Schlange stellen, um beim heimischen Schreibwarenladen die richtigen Hüllen heraussuchen zu lassen – laminiere ich lieber selbst.. Das ist sooo einfach und so viel schöner! 
 

Zunächst mache ich das gemütlich am Abend nach dem Essen, nicht in Hektik. Ich nehme mir ein Gläschen Wein dazu und dann geht’s los:

 

Bücher selbst laminieren – ganz einfach!

Ihr braucht: 
 
  • selbstklebende Klarfolie
  • ein langes Lineal
  • Schere
 
Zunächst legt ihr das Buch auf die noch ‚jungfräuliche‘ Folie, schlagt die Folie doppelt und lasst an allen Seiten ca. 2 cm Abstand zum Abmessen und Zuschneiden der Folie. Die Folie bleibt bitte weiterhin zu! Der Trick ist nämlich, dass man die Folie Stück für Stück vom Trägerpapier löst!! 
 
 
Also nehmen wir nun ca 10 cm des Trägerpapiers an der schmaleren Seite langsam ab (damit nichts knickt) und legen das Buch mit der äußersten Kante der Buchrückseite an die Folie – mit den 2 cm Abstand vom Folienrand – den brauchen wir später zum Umschlagen.
Mit dem Lineal streichen wir nun die Folie fest. Nun dürfte kein Bläschen zu sehen sein!

 

Ich drehe nun das Buch auf die Vorderseite und streiche vorsichtig mit dem Lineal um den Buchrücken, indem ich gleichzeitig an der Folie ziehe. Nur für das Stückchen!

 

Der Rest geht nun wie von selbst: die Folie ziehen und gleichzeitig mit dem Lineal schieben (auf dem Foto konnte ich nicht gleichzeitig Lineal schieben und Fotografieren – ich sag ja, Mütter haben zu wenig Hände!).
So, nun habt ihr das Buch vor euch liegen, die Folie ist komplett vom Trägerpapier gelöst und hängt an 3 Seiten noch über. 

 

Jetzt nehme ich eine Schere und schneide vor den Ecken des Buches ein Rechteck/Quadrat aus sowie an den Knickkanten ein Stückchen gerade ein und streiche mit dem Lineal die Folie in die Innenseite des Buchdeckels.

Mit der anderen Seite verfahrt ihr dann genauso und fertig seid ihr!!
 

Mal ehrlich: ist doch easy, oder? 
  
Ich bin ja ganz „geck“ und laminiere auch die Stundenpläne (für den Tornister) und sonst alles, was mir in die Finger kommt. Das garantiert eine lange Lebensdauer!
 
 

Tipp zur Organisation des leidigen Einkaufs von Schulheften und restlicher Materialien:

 

 

Ich habe IMMER eine Schulbox mit Ersatzmaterial im Schrank! Ich kaufe also alle Schulmaterialien in großen Mengen, was auch meist günstiger ist (immer wieder gibt es auch beim Discounter Aktionen) und lagere diese zu Hause: Tintenkiller, Radiergummis, Hefte, Schnellhefter, Patronen, Kleber etc. – alles ist immer griffbereit. Denn bei uns ist es oft so, dass am Abend ein Kind meint, es brauche DRINGEND für MORGEN ein neues Geodreieck oder Schreibheft. Das ist nun kein Problem mehr – es ist alles da!
Spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven!

Wenn diese Materialien beschriftet werden müssen, mache ich es mir auch sehr einfach – wir nutzen die fertigen Namensetiketten, schön bunt vom hier schon oft empfohlenen MyNameLabel-Onlineshop – die haben nämlich auch die ganz kleinen Etiketten für Stifte (sogar für Sportschuhe!). Aufkleben, fertig! 
Alternativ nutzen wir auch den P-Touch von Brother oder anderen Marken zur Beschriftung von Heften etc…

So, nun wünsche ich euch einen stressfreien Start in die neue Schulrunde – freuen wir uns doch einfach schonmal auf die Herbstferien in 6 Wochen ☺

Alles Liebe, eure

Unterschrift Stephie 

 

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3 Kommentare

  • Antwort Claudia 20. August 2015 at 10:04

    Klasse wie bei uns! Wir haben aber noch 4 Wochen Schonfrist, dann geht der Wahnsinn wieder los.
    Bei uns darf man allerdings keine klebende Folie zum Buch einbinden benützen. Dafür kaufe ich beim Discounter diese durchsichtigen Bucheinbände mit rotem Rand auch in Massen. Aber Vorsicht! Da gibt es unterschiedliche Größen! Ab damit in die Schulvorratsbox.
    Allerliebste Grüße
    Claudia

  • Antwort Anonymous 3. November 2013 at 23:12

    Die Schulbox führe ich auch schon seit einigen Jahren, das ist wirklich eine geniale Erfindung. Ich habe drei Kinder, 2 sind jetzt aus der Schule raus, sie kommen noch heute, wenn sie irgendwelche Büromaterialen brauchen, zu mir. Die Umschläge habe ich meist im Discounter aus den Wühltischen gekauft und über mehrere Jahre verwenden können, aber in der Schlange anstellen war glücklicherweise nie! Da hatte ich wohl Gluck.

  • Antwort Sandra bloggt 7. September 2013 at 12:09

    Das Einlaminieren kenne ich auch, bin aber meistens doch eher die in der Schlange mit den Umschlägen. Bisher habe ich allerdings noch gar keine Bücher meiner Kinder gesehen…. Die Schulbox ist eine ganz tolle Idee, das werde ich mal direkt übernehmen! Vielen Dank!

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