Mamas legendäres BERLINER BROT

16. November 2017
Berliner Brot nach legendärem Rezept meiner Mutter. Hier in historischer Blechdose gelagert

Dieses Berliner Brot Rezept habe ich von meiner Mama. Sehnsüchtig wird jedes Jahr der 16. November erwartet, an dem wir diese Köstlichkeit erstmals im Jahr essen dürfen. Denn auch dieser Termin hat Tradition.  

Berliner Brot nach legendärem Rezept meiner Mutter. Hier in historischer Blechdose gelagert 
 

Berliner Brot Duft weckt Kindheitserinnerungen

Das Berliner Brot backt meine Mutter jedes Jahr in den ersten Novemberwochen bis spät in den Dezember hinein. Es muss ständig neuer Nachschub her! Meine Kindheitserinnerung ist geprägt vom unverkennbaren Duft:

„Bald muss Weihnachten sein!“ In der Adventszeit gehört für uns das Berliner Brot immer dazu. Auch für meine Kinder (und meinen Mann natürlich) halte ich seit einigen Jahren diese Familientradition aufrecht. Es geht also durch die Generationen.

 

Berliner Brot nach legendärem Rezept meiner Mutter. Hier in historischer Blechdose gelagert

Auch die alte Blechdose gehört dazu 

Der eine mag das Berliner Brot gern weicher. Für den anderen lagert es extra in offenen Dosen, damit der Lebkuchen knackig austrocknet. Das erste, frisch gebackene Berliner Brot kommt am 16. November auf den Familientisch, dann hat meine Mutter Geburtstag.

Vorher darf niemand naschen. Dies hat sich zu einer Tradition entwickelt und so bekommt auch ihr das Rezept erst an diesem Tag.

Berliner Brot nach legendärem Rezept meiner Mutter. Ein Stück vom Glück

Ich liebe es, dieses Berliner Brot Rezept immer wieder abzuwandeln durch zusätzliche oder andere Schokolade, Gewürz-Variationen. Bei uns kommen statt Haselnüssen nur Mandeln hinein, da wir einen Nuss-Allergiker zu Hause haben. Wie ihr das Berliner Brot vegan backt, schreibe ich unten.

 

 

Berliner Brot nach dem Rezept meiner Mama

 

Zutaten für 1 Blech:

  • 2 Eier (oder 2 EL Apfelmus)Die Zutaten für Berliner Brot nach Rezept meiner Mutter
  • 2 EL Wasser
  • 250 g Zucker
  • ½ Glas Apfelkraut* (= 225 g)
  • ½ Tüte Lebkuchen-Gewürz
  • 1 EL Rum
  • 100 g dunkle Schokolade
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Kakao
  • 200 g ganze Haselnüsse oder Mandeln

 

„Was ist Apfelkraut?“

… werde ich häufig gefragt. Hier ein Bild vom Glas, das ihr bei Marmeladen im Supermarkt findet oder hier per Klick bestellen* könnt. Da dies ein wichtiger Geschmacksträger ist, möchte ich es nicht gegen eine andere Zutat austauschen. 

Berliner Brot vegane Alternative

Ihr kennt meine Vorliebe dafür, klassische Rezepte zu veganisieren. Das Berliner Brot wird vegan, wenn ihr anstelle der 2 Eier einfach 2 Esslöffel Apfelmus nehmt. Tauscht also die Eier gegen Apfelmus aus und das Rezept funktioniert genauso gut. Dem Geschmack tut es sowieso keinen Abbruch! 

 

Zubereitung:

♛ Ofen auf Ober-/Unterhitze 175°C vorheizen.
♛ Die Schokolade hacken und umfüllen. (Ich nehme gern Schokotröpfchen, dann muss ich keine Schokolade hacken. Außerdem schmeckt man die Stückchen nachher schön durch).
♛ Eier mit Wasser schaumig rühren, Zucker dazu und cremig schlagen.
♛ Alle anderen Zutaten bis auf die Nüsse hinzufügen und alles zu einer zähflüssigen Masse verrühren. Der Anteil Kakao wird nach Belieben eingesetzt – eben so viel man mag. Die Masse sollte schön braun werden.
♛ Die Nüsse / Mandeln unterheben.
♛ Den Teig nun auf ein gefettetes Backblech streichen und ca. 30 Minuten bei guter Mittelhitze im Backofen backen.

 

Berliner Brot nach legendärem Rezept meiner Mutter. Im Bonbonglas

 

Wer das Berliner Brot – so wie ich – am Liebsten weich mag, der lagert es in Blechdosen. Es ist sehr lange haltbar und auch wieder eine schöne Idee, um den Nachbarn und Freunden eine nette Kleinigkeit zu Nikolaus vor die Tür zu stellen…

Habt viel Freude an dem Rezept und merkt euch: niemals vor dem 16.11. auf den Tisch stellen! 



Alles Liebe, eure

 

Unterschrift Stephie

 
 
Euer Pinterest Pin:
Berliner Brot nach legendärem Rezept meiner Mutter
 
 
*Affiliate Link zu Amazon. Kein Sponsoring.
 

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34 Kommentare

  • Antwort Helga Dietrich 9. Dezember 2017 at 12:46

    nach ewigen Jahren habe ich einen neuen Versuch gestartet.
    Habe alle Zutaten eingekauft und es ging los….
    Aber…., ich habe ein großes normales Blech genommen und
    das Berliner Brot war ziemlich flach und hart.
    Jedoch…. es schmeckt.
    Was habe ich falsch gemacht ?

  • Antwort Saskia S. 25. November 2017 at 18:50

    Ich habe das Rezept heute nach gebacken. Und zwar die Version mit dem Apfelmus. Vom Zucker und Sirup habe ich nur die Hälfte genommen. Musste allerdings etwas Flüssigkeit hinzu geben. Es ist sehr lecker geworden und wird auf jeden Fall wieder gebacken. 🙂

    LG

    Saskia

    • Antwort Stephie 28. November 2017 at 18:57

      Hallo Saskia,
      wunderbar zu lesen, dass auch die vegane Variante gut gelingt und schmeckt! Weniger Zucker ist ja immer gut – das probiere ich auch mal aus. Auch Familienrezepte dürfen ja mal verändert werden. LG, Stephie

  • Antwort Katharina Koch 17. November 2017 at 14:17

    Ich freue mich gerade sehr und schwelge in Kindheitserinnerungen: Eure Keksdose auf dem Foto ist exakt die gleiche, wie wir sie früher hatten. Man – die habe ich lange nicht gesehen! Als Kind habe ich sie mir gerne wegen der bunten Bilder angeschaut und schon tüchtig Weihnachtskribbeln gespürt. Seufz, total schön!

    • Antwort Stephie 17. November 2017 at 16:04

      Liebe Katharina,
      das ist ja richtig nostalgisch! Du kennst diese Dose auch? Es ist ein Erbstück meiner Oma und hat schon ein langes Leben hinter sich – immer prall gefüllt mit Leckereien… Ja, das Weihnachtsfeeling schwappt langsam in unsere Herzen. Herrlich!

  • Antwort Silke G. 23. Dezember 2016 at 23:25

    Liebe Stephie!
    Vielen Dank für das tolle Rezept!
    Ich habe es heute morgen gebacken, und meine Familie und ich sind total begeistert von dieser Leckerei (und ständig am naschen).
    Ich bin mal gespannt, was die Waage morgen früh sagt 😉
    Dir und deinen Lieben wünsche ich ein wunderschönes Weihnachtsfest!
    Liebe Grüße, Silke

  • Antwort Kornelia 5. Dezember 2016 at 20:20

    Das Berliner Brot ist total lecker, allerdings bei mir steinhart, obwoh ich es so schnell wie möglich nach dem Abkühlen
    in Blechdosen gepackt habe.

    • Antwort Stephie 5. Dezember 2016 at 21:00

      Das ist ja merkwürdig. Normalerweise ist es erstmal weich. Schau doch morgen nochmal, ob es weicher geworden ist, wenn es über Nacht in der Blechdose lag. Wirkungsvoll zur Frischhaltung sind auch ein paar Orangenschalen in der Dose.

      • Antwort kornelia 7. Dezember 2016 at 10:58

        Leider auch nach Tagen knochenhart. Werde mal Apfelschnitze mit in die Dose legen. Der war sofort relativ zäh. Vielleicht habe ich ihn zu lange gebacken.

  • Antwort Verena 18. November 2016 at 9:43

    Gestern gebacken! Wow! Ging ganz schnell und übrigens problemlos im Thermomix. Die Mandeln im Linkslauf reinschütten. Schmeckt allen gut und wird in unsere Rezeptsammlung aufgenommen.
    Vielen Dank für dieses leckere Rezept!
    Verena

    • Antwort Stephie 18. November 2016 at 9:56

      Wundervoll! Das freut mich sehr. Lasst es euch schmecken und habt eine tolle Adventszeit!

  • Antwort Stephie 17. November 2016 at 19:15

    Das Rezept klingt sooo lecker, ich würde es sooo gerne nach backen – aber hier gibt es weder Apfel- mich Birnenkraut und es über Amazon zu bestellen, ist mir zu teuer.
    Wie könnte ich es den ersetzten?

    • Antwort Stephie 17. November 2016 at 20:39

      Tut mir leid, dass du nirgends das Apfelkraut bekommst. Dieses ist nämlich ein Geschmacksträger, der recht wichtig zur Zubereitung ist. Einen Vorschlag zum Ersetzen des Apfelkrauts habe ich leider nicht. Ich weiß nicht, ob es möglicherweise mit Rübenkraut funktioniert. Allerdings ist die Konsistenz ja eine andere. Im Zweifel musst es leider ausprobieren. Ich habe dazu keine Erfahrungswerte. Sag mal bitte, wie es geklappt hat. LG, Stephie

    • Antwort Susi 19. November 2016 at 18:38

      Hallo Stephie, selbst in unserer Großstadt führt es weder Rewe noch die Metro – jetzt habe ich aber herausgefunden, dass der HIT es gelistet hat … Vielleicht habt ihr ja auch einen HIT in der Nähe !?!? Viele Grüße Susi

      • Antwort Stephie 19. November 2016 at 19:55

        Bei uns in der Kleinstadt gibt es Apfelkraut in fast jedem Supermarkt. Das findet sich bei den Marmeladen. Ich glaube, dass die Angestellten im Supermarkt das eher nicht kennen und sagen: „Sowas haben wir nicht!“ Habe ich schon selbst erlebt. Als ich es dann doch fand, kam ein: „Ach, so sieht das aus? Wusste ich nicht.“

  • Antwort Susi 16. November 2016 at 22:09

    Liebe Stephie, ganz lieben Dank für das tolle Rezept … Die Zutaten habe ich soeben auf meinen Einkaufszettel notiert und Samstag wird gebacken … 🙂 Ich freu mich sehr darauf … Ganz liebe Grüße von Susi PS ich liebe deinen Blog 🙂

    • Antwort Stephie 17. November 2016 at 10:20

      Hallo Susi, freut mich sehr, dass dir mein Blog gefällt. Viel Spaß beim Backen unseres Traditionsrezeptes! LG, Stephie

  • Antwort Ramona 16. November 2016 at 21:46

    Oh, wie lecker! Das wird diese Woche auf jeden Fall noch gebacken 🙂

    • Antwort Stephie 17. November 2016 at 10:23

      Wunderbar! Dann duftet es auch bei euch so lecker wie hier… Lasst es euch schmecken!

  • Antwort Verena 16. November 2016 at 21:33

    Das klingt sehr lecker, vielen Dank für das Rezept.Ich werde es in den nächsten Tagen backen. Passt gut: meine Große ist Veganerin, mein Jüngster hat genau wie deine Mutter heute Geburtstag. Eine Frage: was heißt für dich “gute Mittelhitze“?
    LG von Verena

    • Antwort Stephie 17. November 2016 at 10:22

      HAHA, die „gute Mittelhitze“ ist ein Ausdruck meiner Mutter. Typisch! 160 – 180 Grad sind gemeint. Auch deinem Sohn alles Gute zum Geburtstag! LG, Stephie

      • Antwort Verena 17. November 2016 at 16:44

        Vielen Dank, wird gleich gebacken!!

  • Antwort Kerstin Hösl 16. November 2016 at 13:22

    Liebe Stephie,

    das Rezept klingt so super lecker und so schön einfach. Ich hoffe, ich komme dazu, es auszuprobieren. Danke dafür und herzliche Glückwünsche an deine Mama! Lasst es euch schmecken 🙂

    Liebe Grüße
    Kerstin

    • Antwort Stephie 16. November 2016 at 14:16

      Ich wünsche euch viel Spaß beim Probieren. Einfach ist das Rezept tatsächlich – und mega lecker!!

  • Antwort Kornelia 16. November 2016 at 13:21

    Das hört sich aber genial an. Kommt gerade passend für mich. Will nämlich jetzt mit der Weihnachtsbäckerei anfangen. Toll. Vielen Dank für das Rezept.

    • Antwort Stephie 16. November 2016 at 14:15

      Sehr gern! Viel Spaß beim Backen!

  • Antwort Marion 16. November 2016 at 10:42

    Hallo Stephie,
    Ich möchte gern dieses Rezept ausprobieren. Ich müsste dazu aber wissen was ist Apfelkraut? Ich als Österreicherin kenne das nicht und kann das Glas auf deinem Bild leider nicht gut erkennen. Danke für die Info und eine schöne Zeit
    Marion

    • Antwort Stephie 16. November 2016 at 10:48

      Liebe Marion,
      ich habe das Apfelkraut im Rezept verlinkt. Setze jetzt aber noch einmal ein extra Foto dazu. Ich glaube, in Österreich gibt es eher Birnenkraut, das ist ähnlich. Liebe Grüße, Stephie

  • Antwort Sandra bloggt 18. November 2013 at 9:59

    Liebe Stephie!
    Ich habe noch nie Lebkuchen selber gemacht und werde das jetzt einfach mal nach Deinem Rezept probieren! Und ich werde jedem erzählen, dass es Stephies-Mamas-Berliner-Brot-Rezept ist 😉
    Sei lieb gegrüßt von
    Sandra

    • Antwort Stephies Blogpost 24. November 2013 at 17:40

      Liebe Sandra und Tina,
      ich bin ja sehr gespannt, ob euch das Berliner Brot genauso gut schmeckt wie uns. Ich würde mich freuen, davon zu hören…
      Alles Liebe,
      eure Stephie

    • Antwort Sandra bloggt 6. Dezember 2013 at 22:45

      Liebe Stephie!
      Nicht nur uns, sondern auch dem Nikolaus hat Deine Mamas Berliner Brot super geschmeckt und deshalb habe ich Dich in meinem Nikolaus-Post auch verlinkt.
      Vielen Dank für das tolle Rezept!
      Ich drück‘ Dich
      Sandra

  • Antwort Theresa Schlaps 16. November 2013 at 18:36

    Hallo liebe Stephie,
    du bist ja schon fleisig am Backen. Die wunderschöne alte Kekskiste ist wunderschön so eine ähnliche hab ich von meiner Oma noch.
    Liebe grüße Theresa

    • Antwort Stephies Blogpost 24. November 2013 at 17:39

      Liebe Theresa,
      diese Box ist sogar von meiner Uroma und immernoch im Einsatz! Ich liebe diese wunderbar erhaltenen Dinge von früher..
      Alles Liebe, Stephie

  • Antwort Tina Blanke 16. November 2013 at 19:09

    Danke für’s Teilen des Rezeptes, das wird unbedingt probiert. Ich bin schon gespannt! LG Tina

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