Bewegendes im MAI 2016

1. Juni 2016
Bewegendes im Mai. Titelbild

Es gibt etwas Neues bei einfach Stephie: Monats-Rückblicke! Hier schreibe ich alles auf, was mich im vergangenen Monat bewegt, aufgeregt und erfreut hat. Oft schon hatte ich Momente, in denen ich dachte: „Das muss ich mal im Blog schreiben! Davon muss ich erzählen!“. Dann war es aber zu klein, um einen ganzen Blogpost zu füllen. Also habt ihr gar nichts davon erfahren. Das soll sich ändern.

Jeder von uns erlebt viele Kleinigkeiten, die wir gern unserer Freundin erzählen. Mal ist es ein Film, der uns bewegt hat oder es sind die neuen Schuhe, die Suche nach dem perfekten Outfit oder Gedanken, die uns innehalten ließen. Dafür gibt es nun die neue Reihe „BEWEGENDES“ hier im Blog. 

Es ist nicht immer alles schön und lustig, aber bisher gab es immer ein Happy End. Das soll bitte so bleiben.

Bewegendes im Mai. Titelbild

 

Übler Start mit Konsequenzen

Der Mai 2016 startete ganz fürchterlich. Wir waren in großer Sorge um ein junges Familienmitglied, das sich auf Bali mit einem aggressiven Virus infiziert hatte und dort im Krankenhaus um ihr Leben bangte. Diese Zeit war sehr schrecklich für uns und wir hofften, recherchierten, telefonierten und taten alles, um die beste Lösung zu finden. Nach dem aufwendigen Rücktransport nach Deutschland und weiterem Klinikaufenthalt kam sie schließlich zu uns, um sich noch eine Woche zu erholen. Inzwischen ist sie wohlauf und kann ihrem normalen Tagesablauf in der eigenen Wohnung wieder nachgehen.

Wir sind äußerst dankbar und froh, dass sie sich so gut erholt hat und wieder gesund ist!

Solch ein Erlebnis setzt alles außer Kraft und lässt andere Sorgen ganz klein und unbedeutend werden. Wir fühlen uns ohnmächtig und kraftlos. Ist dieses Tal überwunden, spüren wir umso mehr Tatendrang in uns.

Zitat "Denke nicht so oft daran, was dir fehlt, sondern sei dankbar für das, was du hast"

Ich habe daraus neuen Antrieb gewonnen, mich wieder mehr auf gesunde Ernährung und Sport zu konzentrieren und dankbar zu sein: 

Dankbar zu sein für meine Gesundheit, für das tolle Leben und für alles Positive, das mir und uns als Familie widerfährt. Feiern wir jeden Tag aufs Neue und geben unserem Körper alles, was wir ihm bieten können über gute Ernährung, viel Bewegung und Liebe!

 

Neue, alte Begegnungen

Gleich zum Auftakt der vorgenommenen Veränderungen im meinem Leben trat jemand auf die Bühne, an den ich lange nicht gedacht hatte: Eine alte Schulfreundin hatte sich schon vor einiger Zeit per Email bei mir gemeldet. Ich war im Stress und wollte mir aber Zeit nehmen für die Antwort, was dann leider in Vergessenheit geriet. Diese Mail rutschte im Postfach immer tiefer, obwohl sie mir wichtig war. Schließlich fand ich die Email wieder und schrieb endlich zurück, wodurch ein reger Austausch folgte. Schließlich hatten wir vierzehn Jahre verpasst! Plötzlich rief sie mich ganz spontan aus dem Auto an, weil sie gerade in der Nähe unterwegs war.

Konkret: „Hallo Stephie! Bist Du zufällig zu Hause? Ich fahre gerade auf der Autobahn auf eure Ausfahrt zu. Ich könnte in fünf Minuten da sein!“. WOW! Da hat man sich vierzehn Jahre lang nicht gesehen und plötzlich klingelt es an der Tür – dann steht sie einfach da! Welch eine Freude! Ich überlegte keine Sekunde, ob mein Haus aufgeräumt und geputzt ist, wie ich es sonst tue. Es war so eine natürliche Begegnung, dass es mir völlig egal war, wie es hier aussieht. Sie hat sich gar nicht verändert und das Gefühl der Freundschaft von damals war sofort wieder da! Als hätten wir uns letzte Woche erst gesehen, quatschten wir über dies und das. Obwohl wir viele Stationen des Lebens nicht mehr gemeinsam gegangen sind: Wir sind noch dieselben! 

 

ES SIND DIE BEGEGNUNGEN  MIT MENSCHEN, DIE DAS LEBEN LEBENSWERT MACHEN

Dieses Phänomen durfte ich im Monat Mai gleich dreimal erleben! Mit unterschiedlichen Frauen, die ich aus der Kindheit kenne und die ich im Laufe der Zeit aus den Augen verloren habe. Ich habe sie nicht bewusst gesucht, sie sind einfach wieder da! Was für ein unglaublich tolles Gefühl! Alle drei Frauen leben nur etwa eine Autostunde von mir entfernt und ich bin ganz sicher, dass wir uns nicht wieder verlieren werden. Dass ich sie alle drei vermisst habe, habe ich erst gemerkt, als ich sie wiedersah. Ist das nicht kurios?

Alt gewachsene Freundschaften haben schließlich so viel Gemeinsamkeit und Tiefe, die neue Begegnungen selten erreichen können. Auch das ist eine neue Erkenntnis des Monats Mai. 

 

Feierei mit viel Bewegung

Der Mai ist ein Monat, in dem auch außerhalb der Feiertage viel gefeiert wird. So auch bei uns. Wir haben diesen Monat so viel mitgenommen, wie sonst in einem halben Jahr nicht: Es gab eine außergewöhnliche Hochzeit mit Tanz in einer Eventkirche, Pokalendspiel in Berlin mit vielen Begegnungen und freudigen Ereignissen. Dazu musste ich erstmal shoppen, um für die Hochzeit passende Pumps und ein Tuch für mein Veronica-Bond-Kleid zu bekommen sowie einen Anzug für den BVB-Abend in Berlin. Stress pur! Nun aber der Reihe nach:

Hochzeitsfeier mit Party in der Kirche

 

Sonst verweilen wir zu den Feiertagen grundsätzlich einige Tage auf unserer Lieblingsinsel. Doch diesmal war alles anders. So wie dieser Monat begonnen hatte, wollten wir jetzt einfach alles mitnehmen, was uns geboten wurde! Die beeindruckende Hochzeit in einer Eventkirche machte den Anfang. Der Eintritt in die kleine Kirche war schon anders als wir es kannten: Im Bereich, in dem sonst die Kirchenbänke stehen, waren weiß eingedeckte Tische platziert. Auf dem Altar standen Geschenke und direkt davor mit weißen Hussen bezogene Stühle für das Brautpaar sowie Stuhlreihen für die Gäste. Zunächst gab es die traditionelle Trauung, danach wundervolle Beiträge der Familien und engsten Freunde. Als wir vor der Kirchentür zum Gratulieren standen, wurden die Stuhlreihen aufgelöst, damit wir dort später Platz zum Tanzen hatten. Die Atmosphäre war grandios und wir haben viel zu lange getanzt und gefeiert. Es war einfach zu schön, um früher zu gehen. Nach gerade mal zweieinhalb Stunden Schlaf fuhren wir Richtung Berlin zum Pokalendspiel BVB gegen Bayern München.

Dort erwarteten uns schon einige Freunde, die genauso wie wir im Mannschaftshotel des BVB eingebucht waren. Ich traf noch eine liebe Freundin in der Monkey-Bar in Berlin-Mitte, obwohl ich sicher Schlaf gebraucht hätte. Doch wenn uns das Leben so viel Schönes bietet, ist schlafen doch die letzte Option!

Bewegendes im Mai 2016. Pokalendspiel Berlin

Wandelbar: Stephie kann auch schwarz-gelb

In sonnengelbe Fankleidung geschlüpft, wurden wir schließlich am Hotel vom Bus abgeholt und direkt vor das Stadion gebracht. Bekanntlich dauerte das Fußballspiel wesentlich länger als gedacht, was uns nach dem verlorenen Finale erneuten Stress einbrachte.

Somit hatten wir nur fünfzehn Minuten Zeit, um uns für den Galaabend umzuziehen! Wollten wir, trotzdem der Pokal an die Gegner ging, doch mit unserer Mannschaft und dem Trainer in der Eventlocation „Station“ zumindest die gelungene Saison feiern. Eine riesige Party erwartete uns, die wiederum erst um 4:30 Uhr für uns endete.

 

Bewegendes im Mai 2016: Moscow MulesAn diesem Abend entdeckten wir ein für uns ganz neues Sommergetränk: Moscow Mules. Das Rezept dazu werdet ihr hier bald im Blog finden, sobald endlich die Kupferbecher geliefert wurden.

Am folgenden Morgen frühstückten wir direkt neben der BVB-Mannschaft und machten uns anschließend auf in das Getümmel des verkaufsoffenen Sonntags in der Berliner City. Wieder trafen wir Bekannte, mit denen wir zum Essen gingen und den Tag mit wundervollem Wein und italienischem Essen ausklingen ließen.

Am Montag wollten wir ursprünglich zurückreisen, doch wir bekamen noch eine weitere Einladung, die wiederum viel Genuss und wenig Schlaf bedeutete. So blieben wir bis zum Dienstagmittag in Berlin, hatten immer wieder nette Menschen um uns herum, mit denen wir Spaß hatten. HAHA – inzwischen merkte ich mehr als deutlich, dass ich keine zwanzig mehr bin!

Unsere Kinder waren derweil zwar bestens bei Oma aufgehoben, doch möglicherweise hätten sich sich bald selbst zur Adoption freigegeben. :-) 

Es gab noch weitere schöne Ereignisse wie die Geburt eines zuckersüßen Buben, tolle Abende auf unserer Terrasse mit Freunden, Begegnungen mit „glitzerschnakigen“ Facebook-Freunden und tolle Nachrichten von Familienmitgliedern, die endlich wieder in unsere Nähe umziehen. Es gäbe so viel mehr zu berichten, aber dann haltet ihr mich endgültig für verrückt, was hier alles in einem einzigen Monat passieren kann…

Das war mein erster, persönlicher Monats-Rückblick. Ich hoffe, es hat euch gefallen! 

Alles Liebe, eure

stephie-unterschrift-1

 

 

 

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3 Kommentare

  • Antwort Katia 12. Oktober 2019 at 20:45

    Toller Artikel, ich warte auf den nächsten. Du siehst toll aus. Viele Grüße

  • Antwort Inken 2. Juni 2016 at 16:09

    Dabei hatte dieser Monat nur 31.Tage….wow,da habt Ihr ja echt was erlebt….dass sind die dunklen Ringe unter den Augen allemal wert….weiter so….

  • Antwort Simone 1. Juni 2016 at 20:51

    sehr! Es hat mir sehr gefallen. Das ist ein wahrer Wonnemonat gewesen, was!?! ;-)

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