Vegan Basenfasten – mein Fazit nach 14 Tagen

10. März 2015

Hier kommt endlich der Artikel, auf den ihr bereits wartet: Vegan Basenfasten – mein Fazit nach 14 Tagen! Das Interview mit Elisabeth Fischer war ein Highlight meiner ersten Basenfasten-Woche. Meine Erfahrungen in der ersten Hälfte der Challenge konntet ihr dort auch lesen. Was denke ich nach zwei Wochen?

Trotz enormer Stressphase wegen eines großen Umbaus hier zu Hause konnte ich die Challenge gut durchführen. Die Rezepte sind allesamt sehr lecker und meist innerhalb dreißig Minuten auf dem Tisch. Stark motiviert hat mich dabei auch meine inzwischen 430 tolle Menschen starke  Vegan Basenfasten Facebook-Gruppe. Dort haben wir Rezept-Tipps ausgetauscht, uns über erste Nebenwirkungen unterhalten und konnten uns gegenseitig Mut zusprechen, nicht aufzugeben. Und DAS hat sich absolut gelohnt!

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In dieser Gruppe habe ich gefragt, wie sich die Mitglieder nach Durchführung der Vegan Basenfasten Challenge fühlen. Die meisten Teilnehmer bestätigen, dass es ihnen mit der Challenge gut gegangen ist und die Rezepte lecker und sättigend sind. Außerdem wollen sie sich vornehmen, ab und zu basische Tage oder Wochen einzulegen. Sehr Viele haben positive Auswirkungen auf ihren Körper gespürt und einige haben sogar beachtlich abgenommen. Eine Teilnehmerin hat ihr Gewicht innerhalb der 14 Tage von 65 auf 58 kg gebracht! Ohne zu hungern und ohne das Gefühl eines ständigen Verzichts zu haben. Das finde ich grandios!

 

Wie fühle ich mich nach der Vegan Basenfasten Challenge?

Nach 2 Wochen Vegan-Basenfasten gehe ich beschwingt und hoch motiviert in den Frühling! Nach ersten Pickeln – Ausdruck meiner laufenden Entsäuerung – freue ich mich heute über eine zartere, frischere Haut! Das habe ich mir im Alter von 42 Jahren nun wirklich nicht mehr erhofft. Mein Bauch ist „abgeschwollen“ und ich habe in der aktuell zweiten Zyklushälfte weniger Beschwerden als zuvor. Damit ist mein Ziel absolut erreicht. Nebenbei habe ich 4 kg abgenommen, was aber nicht meine hauptsächliche Motivation war. Deshalb habe ich mich auch nicht immer an die 900-kcal-Regel gehalten. Ich fühle mich also rundum wohl und fit und auch ich nehme mir vor, öfter Vegan-Basenfasten-Tage einzubauen. Was mir gefehlt hat, waren Kohlenhydrate aus Nudeln und Eiweiß aus Hülsenfrüchten. Darauf freue ich mich jetzt am meisten!

 

Was nehme ich mit aus der Vegan Basenfasten Challenge?

Begeistert haben mich die Rezepte von Elisabeth Fischer. Sie hat eine wundervolle Art, schmackhaft und unkompliziert zu kochen. Nicht alle Rezepte habe ich nachgekocht, doch das werde ich noch tun. Beibehalten werde ich mein warmes Frühstück, das Elisabeths Dinkelmüsli, Attilas Hirsebrei oder eine Eigenkreation sein kann. vegan-basenfasten-mein-Fazit_4Außerdem habe ich mich in kaltes Zitronenwasser verliebt. Ich gebe in einen Liter kaltes, stilles Wasser einige Spritzer Bio-Zitrone oder Limette hinein. Mir gefällt der Geschmack und zudem pusht mich die Zitrone genauso gut wie früher ein Kaffee.

Und da wären wir schon bei einer Auswirkung der Challenge, die mich sehr verwundert: Ich vertrage und mag keinen Kaffee mehr! Der Koffein Entzug hat mir am ersten Challengetag Migräne beschert. Das kann ja nur heißen, dass Koffein für meinen Körper nicht optimal ist – auch wenn er bisher toll schmeckte. Aber kann das vielleicht auch nur die Vorstellung von Gemütlichkeit und Genuss sein? Nach Abschluss der Challenge war der erste Kaffee zum Frühstück schrecklich: er schmeckte nicht so wie ich ihn in Erinnerung hatte und es stellte sich bereits nach drei Schlucken Sodbrennen ein. Weg damit! Ich bleibe lieber bei Kräutertee oder Ingwertee, schließlich gibt reichlich Alternativen… Vielleicht nicht für immer, aber wer weiß.

Vegan Basenfasten - mein Fazit nach 14 Tagen

Begeistert hat mich und meine Familie, Abends eine Gemüsesuppe zu essen. Dank guter Küchengeräte wie dem Thermomix (oder Vitamix etc) ist diese schnell und einfach gekocht. Dieses warme, gemütliche Gefühl nach der abendlichen Suppe möchten wir nicht mehr missen. Man wird ruhig, kann abschalten und schläft letztlich viel besser ein und durch – unglaublich!

 

Was können wir tun, um den Jojo-Effekt zu verhindern?

Dazu habe ich Elisabeth Fischer, die Autorin des Buches Vegan Fasten befragt und folgendes hat sie geantwortet:

Nutzen Sie das Vegan Fasten zum Einstieg in neue Essgewohnheiten. Nur das kann den Jojo-Effekt verhindern. Die Rezepte für Frühstück, Salate, Suppen, Gemüse und fruchtig Süßes, die Sie beim Veganen Fasten kennengelernt haben, bleiben Teil des schlanken Speiseplans. Damit die vegane Ernährung auf die Dauer vollwertig ist, kommen jetzt auch regelmäßig Speisen aus Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, dazu Vollkornbrot und Gebäck auf den Tisch. Diese wertvollen Lebensmittel machen bei fettarmer Zubereitung nicht dick sondern halten schlank und fit. Sie versorgen mit lebenswichtigen Vitalstoffen, wie z.B. B-Vitaminen und Zink. Dazu liefern Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte auch gut verwertbares Eiweiß und energiespendende komplexe „gute“ Kohlenhydrate.

Ich bekomme die Frage, wie das Essen nach dem Vegan Fasten aussehen soll, oft gestellt. Sie hat mich auch zu meinem neuen Buch „Vegan Fasten und schlank bleiben“ inspiriert. Darin finden Sie als Ergänzung der Vegan Fasten Rezepte auch Nudelgerichte, Herzhaftes mit Linsen und Bohnen, leckere Brotaufstriche, fruchtig süße Getreidespeisen und Kuchen – alles wird mit wenig Fett und ohne Zucker zubereitet. Auch wenn Sie sich nicht ausschließlich vegan ernähren wollen, können Sie trotzdem von dieser vollwertigen, veganen Küche profitieren, in dem Sie öfters und regelmäßig vegan genießen. Denn groß angelegte Studien haben festgestellt: Vegetarier und Veganer sind schlanker und gesünder als der Rest der Bevölkerung.

Und noch ein Tipp: Kochen Sie so oft wie möglich selbst! Dann haben Sie die Kontrolle darüber, was auf den Teller kommt. Sie können das Fett genau und sparsam dosieren, damit den Kaloriengehalt Ihres Essens gering halten und frische, natürliche Zutaten verwenden. Dies mit minimal Salz, dafür mit reichlich frischen Kräutern und Gewürzen würzen. Viel Erfolg und guten Appetit!

[disclaim]Anmerkung von mir: Auf Elisabeths Homepage findet ihr basische Rezepte zum Nachkochen und Ausprobieren. Hier bei mir gibt es auch weitere Rezepte, die zur Challenge passen.[/disclaim]

 

Wie geht es weiter?

Viele Teilnehmer der Challenge haben schon mit dem o.g. Nachfolge-Buch von Elisabeth Fischer begonnen. Dort sind 140 Rezepte zum Aufbau des Organismus‘ nach der Veganen Fastenzeit enthalten. Dazu weitere Tipps, wie wir künftig mit 80% basischer und 20% säurebildender Kost den Körper fit und gesund halten. 

Ich möchte meinen eigenen Fokus fortan auf BEWUSSTES ESSEN legen und nicht mehr nebenbei oder einfach mal irgendetwas zu mir nehmen. „Vollwertige, hochwertige Lebensmittel – gesund und lecker“ soll mein Motto sein. Ich möchte mehr Obst, Gemüse, Kräuter und viel weniger Salz zu mir nehmen. Elisabeth Fischer würzt zudem viel mit frischem Ingwer und ich bin überrascht, wie gut das nicht nur mir, sondern der ganzen Familie schmeckt. Basenüberschüssige Ernährung ist toll für meinen Körper und das möchte ich beibehalten. Dazu möchte ich weiter viel Wasser und Tee trinken, das tut meiner Haut sehr gut und ich verspüre weniger Hunger. So fühle mich rundum gesund und dasselbe wünsche ich euch!

Alles Liebe, eure 

Unterschrift Stephie

 

 

 

Buchempfehlungen zum Thema:

Für die ersten 14 Tage:        Für den Aufbau:   

 

Weitere tolle Rezepte zum Thema:

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1 Kommentar

  • Antwort Sue von HappyIch 11. März 2015 at 8:21

    Was für ein grandioses Fazit liebe Stephie! Ich freue mich jetzt schon auf neue Rezepte von Dir mit genau diesen neuen Erkenntnissen. Eine tolle Challenge, die Du da ins Leben gerufen hast! Ich werde auf jeden Fall in diesem Frühling auch noch 2 Wochen Vegan Basenfasten angehen!

    Alles Liebe
    sue

  • Ich freue mich über Deinen Kommentar

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