Smartphones für Kinder: Medienkompetenz & Tipps für Eltern

4. Oktober 2018

Ab wann darf mein Kind ein Smartphone besitzen? Diese Frage stellen sich Eltern immer früher, denn auf den Wunschzetteln der Kinder steht allzu oft ein Smartphone an erster Stelle. Unsere Teenager bekamen ihr erstes Handy zum Übertritt in die weiterführende Schule – und damit konnten sie nur telefonieren und Kurznachrichten schreiben. Dies lag aber in der Zeit begründet (2012), nicht am Erziehungsstil – da bin ich ganz ehrlich! Ins Internet kamen unsere Kinder mit ihren Handys zu der Zeit noch nicht. Das erste Smartphone gab es erst in der 6. oder 7. Klasse, nämlich das abgetretene Gerät von uns Eltern. Dass die Zeiten vor gerade mal sechs Jahren noch anders waren, dafür bin ich heute dankbar.

Smartphone Nutzung bei Kindern. Gefahren und Lösungen. Kinder am Handy

Wie sehr sich der Umgang mit Smartphones bei Kindern verändert hat, erklärte uns Referent Daniel Wolff auf der Blogger-Konferenz Denkst in Nürnberg. Daniel Wolff ist Digitaltrainer für Medienkompetenz und hat selbst mich, die schließlich tagtäglich mit dem Internet arbeitet, noch schocken können, was Kindern auf ihrem Smartphone begegnet. Mittlerweile geben Eltern ihren Kindern bereits im Vorschulalter ein Smartphone oder Tablet in die Hand. Doch es bleibt selten beim Spielen der gut ausgesuchten Kinderspiele-Apps, denn auch die kleinsten Kids kennen sich schon aus, wie sie zu YouTube gelangen. Und da beginnt die erste ungeahnte Gefahr.

Was macht mein Kind am Smartphone? oder:
Was macht das Smartphone mit meinem Kind?

Ich bin kein Bedenkenträger, der überall gleich Gefahren sieht. Außerdem bin ich grundsätzlich absolut dafür, dass Kinder früh an digitale Medien herangeführt werden müssen, um sowohl im Berufsleben als auch weiter greifend im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Doch um Kindern das Tor zur digitalen Welt zu öffnen, sollten wir Eltern und Erzieher unsere Kinder gut anleiten und auch begleiten! Was glaubt ihr, wie viele Eltern ihren Kindern ein Smartphone in die Hand drücken und nicht wissen, woran sie dadurch (viel zu früh) geraten? Leider ist die Aufklärung in diesem Bereich völlig unzureichend!

Ich selbst fühle mich sehr nah am Puls der Zeit, doch auch mir war nicht klar, was geschickte Hacker mit ursprünglich kindgerechten Videos machen… Dazu gleich mehr!

Mehr Aufklärung für Eltern und Erzieher 

Mein Wunsch ist seit Jahren schon Medienerziehung als Schulfach in allen Schulen einzuführen! Denn das Smartphone ist anders als damals noch der Fernseher im Wohnzimmer, den wir Kinder heimlich nutzten. Das Smartphone ist schließlich mobil und geht überall mit hin – sogar mit unter die Bettdecke.

Handynutzung Kinder. Kettenbrief an Grundschüler
Kettenbrief an Grundschüler. Schockierend!

Und genau da liegt ein Problem, das wir uns bisher nicht wirklich so ausgemalt haben, zumindest ich nicht. Bisher lagen meine Bedenken bezüglich Smartphones für Kinder hauptsächlich in der Nutzungsdauer, die durch klare Regeln eingedämmt gehört. Doch die viel größere Gefahr ist das, was unsere Kinder dort sehen und hören!

Meiner Meinung nach ist es wünschenswert, Digitalcoaches in die Schulen einzuladen und Lehrer wie Eltern in Medienkompetenz zu schulen. Es geht einerseits nicht an, dass unsere Lehrer heute noch ein beschriebenes und bemaltes Plakat für Referate den digitalen Präsentationen vorziehen. Andererseits tummeln sich unsere Kinder derweil häufiger als wir selbst und dementsprechend unkontrolliert im Internet!

Fernsehen ist out – Youtube ist in

Mein neues Learning: Beliebte, ursprünglich Kleinkind gerechte Videos werden gehackt und mit Fäkalsprache überschrieben! Wusstet ihr das? Die ersten Sekunden sieht das Video so aus, wie es soll. In der Regel ist es ja so, dass wir diese Videoclips nicht mit den Kindern gemeinsam anschauen, sondern diese den Kindern zur kurzfristigen Beschäftigung allein überlassen. Nach wenigen Minuten entfernt sich der Erwachsene in der Regel und widmet sich anderen Aufgaben. Das ist genau der Plan dieser Hacker!

Ich glaube nicht, dass ich die einzige Mutter bin/war, die ihre Kinder ab und zu vor dem Fernseher geparkt hat, um mal etwas anderes zu schaffen… Doch der Fernseher ist völlig old-school und wurde längst von Youtube abgelöst – und das Kinderprogramm wird damit unberechenbar!

Offene Türen für Vulgärsprache

Hier bekommen unsere Kinder also unbeobachtet im frühesten Alter bereits freien Eintritt zu Fäkal- und Vulgärsprache schlimmster Art. Verlinken möchte ich diese Video-Beispiele nicht, denn das würde die Hacker nur stärken. Ich spreche von einem niedlichen, glatzköpfigen Jungen, der in einem illustrierten Video mit Mama und Papa in einfachsten Sätzen spricht und die Welt entdeckt. Einige Eltern wissen nun, wovon ich spreche. Kinder ab etwa drei Jahren sind die Zielgruppe!

Unter Kontrolle bekommen wir das nur, indem wir vorab tatsächlich alle Videos anschauen und die wertvollen, ungefährlichen Videos in eine Playlist packen, die das Kind ansteuern kann. Alles andere gehört „abgeschlossen“!

Ungewollt früher Zugang zu Pornografie

Zudem wissen wir, dass es für Anbieter ein Leichtes ist, trotz Kindersicherung zwischendurch kleine Porno-Videoclips oder entsprechende Werbung einzublenden, die wir unsere Kinder niemals anschauen lassen würden.


Kleiner Ausflug in die Teenie-Welt:
Das gilt nicht nur für kleine Kinder. Gehen wir mal davon aus, dass ältere Kinder gewisse Videos bewusst ansteuern. Die Sexualität unserer Jugendlichen hat sich in den letzten Jahren stark verändert: Wo früher der Playboy versteckt wurde, in dem freizügige Bilder gezeigt wurden, wird heute ein ganzer Film abgespielt. Hier werden sämtliche Einblicke in Großaufnahme gewährt. Vorgespielt von nicht selten über-proportionierten Menschen, die Sex als brutal sportliche Höchstleistung zeigen. Laut einer Studie ändert sich dadurch das spätere sexuelle Verhalten. Junge Erwachsene werden zunehmend unsicher, was ihre eigenen Körper-Proportionen angeht und was liebevoller Sex mit einer einzelnen Person bedeutet.


Daniel Wolff antwortet auf die Frage, ab wann wir unseren Kindern Smartphones überlassen können:

„Sobald Du bereit bist, mit deinem Kind über Pornografie zu sprechen, kannst du ihm ein Smartphone geben!“

Wie eure Kinder Youtube einigermaßen kindersicher nutzen können, erklärt euch meine Kollegin Daniela von Nenalisi. Denn wir brauchen Lösungen statt Verbote. Lasst eure Kinder medienkompetent werden und schult eure Kinder im sinnvollen Umgang mit digitalen Medien!

Smartphone Nutzung bei Kindern. Gefahren und Lösungen. Kind mit schlimmer Botschaft auf dem Handy

WhatsApp als Mobbing-Plattform bis ins Kinderzimmer

Das Schreiben von Nachrichten per WhatsApp ist so denkbar einfach und ersetzt oftmals lange Telefongespräche. Wir werden damit zeitlich unabhängiger, um Menschen etwas mitzuteilen, was erstmal praktisch erscheint. Doch ist diese App erst ab einem Alter von 16 Jahren gestattet, was viele Eltern geflissentlich ignorieren. Meine Tochter ist 14 Jahre alt und nutzt diesen Dienst auch schon seit etwa zwei Jahren. Ich bin da also nicht besser als andere Eltern. Die Gefahren der Nutzung des Dienstes haben wir bereits in den ersten Wochen erfahren:

Ein gleichaltriges Mädchen schickte meiner zwölfjährigen Tochter Sprachnachrichten mit schlimmsten Beschimpfungen. Diese hörte sie in ihrem Kinderzimmer ab und hatte lange nichts davon erzählt, bis es zu einem Eklat kam. Der Vater des Mädchen mischte sich nämlich ein und sendete ebenfalls unverschämte Worte an meine Tochter. Sie las diese auf ihrem Bett sitzend – in einem vermeintlich gut geschützten, ganz privaten Raum. Erst da wandte sich unsere Tochter hilfesuchend an uns. Dabei hatte sie bisher doch immer alles sofort erzählt, wenn sie etwas beunruhigte!

Warum Kinder nicht erzählen, wenn sie schlimme Dinge auf dem Smartphone sehen

Unsere Tochter lernte blitzschnell, wie man WhatsApp-Kontakte blockiert.  Die Sache wurde damals mit Hilfe der Schule und vielen Gesprächen mit den Eltern und Kindern geklärt und hat heute nach eigener Aussage keine Auswirkungen mehr auf sie. Doch warum erzählte sie uns damals nicht sofort vom Mobbing? Daniel Wolff erklärt es damit, dass die Kinder Angst davor haben, dass wir ihnen das Smartphone wegnehmen. Also sagen die Kinder lieber nicht, was sie bedrückt und warten, bis es unerträglich wird.

Als Lösungsansatz ist hier empfehlenswert: Versichert den Kindern, dass sie keine Angst davor haben müssen, ihr Smartphone zu verlieren, wenn sie unorthodoxe Inhalte melden. 

Nicht nur offensichtliches Mobbing ist ein Thema bei Kindern mit WhatsApp. Auch die Aufforderung, freizügige Fotos zu versenden, ist schon bei vor-pubertären Kindern nicht selten. Ein zwölfjähriges Mädchen bekam kürzlich von einem Klassenkameraden die Nachricht, sie sollte ihm bitte „nudes“ senden. Das sind Nacktbilder! Was das zur Folge haben kann, darüber habe ich schon einmal in diesem Beitrag zu Cybermobbing geschrieben. Solltet ihr solche freizügigen Fotos von Kindern finden, dürft ihr davon keinesfalls einen Screenshot machen, ansonsten macht ihr euch strafbar. Sonstige Beweise solltet ihr aber auf jeden Fall sichern!

Bestärkt also eure Kinder darin, euch alles zu zeigen, was ihnen komisch vorkommt!

Lösungsansätze von Eltern für Eltern
zum Thema Smartphone-Nutzung für Kinder

Einige Lösungsansätze findet ihr schon in den als Zitate markierten Worten oben. Doch hier fasse ich alles noch einmal zusammen:

Aufklärung von Eltern, Erziehern und Schülern

Ich plädiere dafür, das Schulfach Medienkompetenz in Schulen einzurichten, inklusive Elternabenden zum Thema Smartphone-Handhabung und Erziehung diesbezüglich. Hier schläft die Politik meines Erachtens! Lasst uns selbst etwas tun und medienkompetente Eltern einen entsprechenden Elternabend einberufen oder einen Digital-Coach kommen lassen

Beschäftigt euch mit den Themen, die eure Kinder bewegen! Es ist zugegebener Maßen nicht so spannend, den Kindern zuzuhören, wenn sie über Spiele und Youtuber erzählen. Doch ihr solltet nicht nur hinhören, sondern auch selbst hinschauen, worüber eure Kinder sprechen. Bleibt am Ball und seid informiert darüber, mit wem sich die Kids auseinandersetzen! Youtuber beeinflussen eure Kinder mehr als ihr glaubt – und die sind nicht alle schlecht. Sprecht also mit ihnen darüber und schaut einfach mal mit auf den Bildschirm.

Sagt euren Kindern, dass sie das Mikrophon ausschalten bei der Nutzung von TikTok (ehemals musical.ly)! Das ist ein Hinweis, von dem ich vorher auch noch nichts wusste. Die Kinder werden hierdurch möglicherweise in ihrem Kinderzimmer abgehört. Ich möchte hier keine Ängste schüren, aber sicher ist sicher. Das Mikro braucht bei dieser App nämlich niemand!

Ebenfalls zur Medienerziehung gehört, dass wir unseren Kindern erklären, was Mobbing bedeutet. Wie unfair es ist, in einem Klassen-Chat andere Kinder irgendwelcher Taten zu bezichtigen, müssen wir den Kids sagen! Probleme löst man immer face-to-face und nicht schriftlich – schon gar nicht im Chat, sondern nur separat mit der Person, um die es geht! Nicht nur Kinder schreiben Beleidigungen eher, als dass sie diese wörtlich von Angesicht zu Angesicht äußern. Unsere Kinder brauchen einen Verhaltens-Codex zur Nutzung von WhatsApp und anderen Chatrooms – auch das gehört zur Medienkompetenz.

Smartphone Nutzung limitieren

Nicht besprochen habe ich hier die übermäßige Nutzungsdauer von Smartphones. Das geht wohl uns alle an und da müssen wir Vorbilder sein. Lasst uns auf die eigene Handynutzung schauen. Da packe ich mir auch an die eigene Nase! „Beim Essen und bei Gesprächen mit anderen Menschen bleibt das Handy aus!“ Das könnte eine von vielen Familien-Regeln sein. Außerdem ist bewiesen, dass viele Kinder und Jugendliche mit ihrem Smartphone die ganze Nacht lang „Zeltlager-Atmosphäre“ haben. Sie sind quasi rund um die Uhr online – aus Angst, etwas im Klassen-Chat zu verpassen.

Eine Möglichkeit ist, das Handy grundsätzlich am Abend einzusammeln oder nachts generell das Wlan abzustellen. Die meisten Router könnt ihr leicht programmieren und damit nachts das Wlan deaktivieren, und zwar auch einzeln pro Endgerät, bzw. pro Nutzer.

Smartphone Nutzungs-Tipp für jüngere Kinder

Der Experten-Tipp dazu lautet, dass kleine Kinder das Handy nur in gemeinsam genutzten Räumen unter Aufsicht nutzen dürfen. Das Smartphone gehört nicht ins Kinderzimmer, empfiehlt der Digitaltrainer.

Für Grundschulkinder sollte nicht Google als Suchmaschine gelten, sondern kindgerechte Plattformen wie Frag Finn. Das lässt sich entsprechend auf allen genutzten Medien einstellen! Findet das Kind aber dort das Gesuchte nicht, müssen wir helfen.

Erklärt euren Kindern schon früh, was ein Kettenbrief ist und dass diese oft von Erwachsenen gefakt sind. Selbst wenn dort Rechtschreibfehler auftauchen, was simulieren soll, dass dies ein Kind geschrieben hat, ist dieser in der Regel nicht echt! Sie sollen euch diese Briefe unbedingt zeigen, vor allem, wenn dort Angst geschürt wird.

Kein Smartphone-Entzug als Strafe  

Zeigt euer Kind eine schlimme Nachricht auf dem Handy, so beweist es sein Vertrauen zu den Eltern! Entzieht also eurem Kind nicht das Smartphone, um dieser Gefahr künftig aus dem Weg zu gehen. Das ist vielleicht der erste Impuls, der uns antreibt. Doch er bewirkt nur, dass das Kind beim nächsten Mal schweigt. Wichtiger ist es, dem Kind zu beweisen, dass es richtig war, diese Nachricht zu zeigen und lieber zu besprechen, was nun unternommen werden soll. Fragt euer Kind, wie es sich nun fühlt und erarbeitet gemeinsam Lösungen.

Macht einen Smartphone-Leihvertrag mit den Kindern

Die Eltern bleiben verantwortlich für die Handynutzung bis zum 18. Lebensjahr des Kindes. Darüber habe ich zuvor nie nachgedacht, doch ist es logisch. So lautet der Tipp, das Smartphone an das Kind zu verleihen. Ich finde, ein Leihvertrag hat noch eine ganz andere Qualität der Medienerziehung. Hier sollten wir die Regeln zur Nutzung festlegen und dafür sorgen, dass diese eingehalten werden. Das Laden von Apps und die Nutzung von Chats sollte gemeinsam mit dem Kind kontrolliert werden, vor allem bei jüngeren Kindern.

Abschließend möchte ich noch einmal sagen, dass ich hier keine Panik verbreiten möchte! Es geht hier um die Darstellung von ungeahnten Begegnungen, denen unsere Kinder ausgesetzt sind oder waren – ohne unser Wissen. Das Internet und der richtige Umgang damit bietet viele Chancen! Das Zauberwort dafür lautet MEDIENKOMPETENZ.

Es ist wichtig, dass wir als Eltern und Erzieher die Gefahrenquellen kennen, uns entsprechend informieren und mit den Kindern darüber offen sprechen. Ich habe gedacht, so ziemlich alles über Smartphone-Nutzung bei Kindern zu wissen. Doch ist dieser Markt so dermaßen schnelllebig, dass wir uns ständig neu informieren müssen und dranbleiben sollten an dem, was unsere Kinder tun.

Sprecht mit euren Kindern und fragt sie, ob ihnen schon die einen oder anderen hier berichteten Dinge begegnet sind. So zeigt ihr Interesse und bietet ihnen eine Gesprächsgrundlage.

Das war meine Intention und Motivation, diesen Artikel zu verfassen, den ihr gerne kräftig teilen dürft!

Schreibt mir gerne eure Tipps und Gedanken zum Thema Smartphone-Nutzung von Kindern in die Kommentare. Es gibt noch so viel mehr dazu zu sagen…






Hilfreiche Links für Eltern zum Thema Cybermobbing und Internetnutzung

→ www.internet-abc.de
→ www.handysektor.de
→ www.klicksafe.de
→ www.nummergegenkummer.de
→ www.juuuport.de
→ www.mobbing-web.de
→ www.mobbingzentrale.de

Außerdem gibt es bei der örtlichen Polizeiberatung Broschüren zum Thema „Kinder sicher im Netz“.

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Ich freue mich, wenn ihr meinen Artikel teilt:

2 Kommentare

  • Antwort Natalia 6. Oktober 2018 at 21:00

    Liebe Stephie, DANKE für deinen tollen Beitrag. Ich habe ihn gleich an mehrere Freunde und unsere Klasse weitergeleitet. Sehr wichtig und so wir dir, geht es mir auch: man kann manches nicht glauben, obwohl man schon so vieles weiß.
    Meine Tochter hat im letzten Jahr zum Schulwechsel auch ein altes Smartphone von uns bekommen.
    Allerdings haben wir die vorinstallierten Apps so eingeschränkt, dass sie kein Zugriff zum Internet hat. Sie kann telefonieren, Nachrichten schreiben und Fotos machen. Wenn sie eine app installieren will, dann bekomme ich auf mein Handy eine Nachricht und muss diese freischalten. WLAN hat sie nur zu Hause. Da sie aber keinen Zugriff auf ihrem Handy hat, ist das Interesse bisher gering. Wenn sie ins Internet will oder ein Spiel, dann geht das nur über das Familientablet zu abgesprochen Zeiten. Alleine Surfen und YouTube sind tabu. Ich weiß, dass ich da völlig old school bin, aber ich bin froh darüber. In ein paar Jahren, haben wir eh keinen Zugriff mehr auf sie und bis dahin haben wir ihr hoffentlich ein gutes Verhalten und Umgang vorgelebt. Einfach ist es nicht. LG und nochmals DANKE. Natalia

    • Antwort Stephie 8. Oktober 2018 at 11:18

      Liebe Natalia,
      herzlichen Dank für dein Feedback. Ihr macht das toll und handelt wirklich überlegt, was das Surfen im Internet angeht! Old-school ist nicht immer nur schlecht. Wir wollen innovativ, immer aktuell und modern denkend sein, uns stetig weiter entwickeln, was auch wünschenswert ist. Doch manchmal ist es einfach gut, die Schritte langsam anzugehen. Lieben Dank für deine Tipps dazu! LG, Stephie

    Ich freue mich über Deinen Kommentar