Trotz Impfung an Corona erkrankt

14. September 2021

Dass ich trotz doppelter Impfung dennoch an Covid-19 erkranken könnte, war mir bewusst. Aber ganz ehrlich, war ich mir ziemlich sicher, das würde nicht geschehen. Ich habe ein starkes Immunsystem und bin immer schon sehr vorsichtig. In öffentlichen Gebäuden habe ich noch niemals einen Handlauf angefasst. Ich hielt außerhalb unseres Hauses Abstand zu anderen Menschen und desinfizierte mir nach jedem Einkauf die Hände.

Am Abend vor meinem Geburtstag erfuhr ich vom positiven Covid-Test

Und doch ist es passiert: Einen Tag vor meinem Geburtstag stieg ich nach einer Golfrunde abends ins Auto und musste plötzlich niesen. „Na toll, da habe ich mich wohl etwas verkühlt,“ dachte ich. Innerhalb kürzester Zeit zog sich mein Kopf mit Erkältungssymptomen zu, ich begann zu frieren. Zu Hause angekommen, hörte unsere Tochter mich im Hausflur niesen und bat mich umgehend, einen Schnelltest durchzuführen.

Der erste Test schlug innerhalb von Sekunden positiv an. Huch! Da machte ich doch einfach noch einen, denn das konnte ja nicht sein – ich bin doch seit über 3 Monaten doppelt geimpft. Ihr kennt das Ergebnis – auch dieser Test fiel positiv aus. Es begann eine Reihe von Telefonaten. Wir informierten alle infrage kommenden Personen noch am selben Abend, mit denen wir in den letzten Tagen Kontakt hatten. Dazu riefen wir unseren Hausarzt an. Die PCR-Tests wurden für den kommenden Tag bestellt. Alle Gäste, die ich zum Geburtstag erwartet hatte, wurden ausgeladen.

Verlauf meiner Schnelltests Covid-19
Die Testlinie wurde immer blasser- interessant zu beobachten

Positiver Corona Test trotz vollständiger Impfung – Was jetzt?

Zunächst überlegte ich, wen ich möglicherweise bereits unwissend angesteckt hatte und was das für diese Personen bedeuten mochte. Mein Mann und beide Kinder waren glücklicher Weise negativ getestet. Ich war aber 2 Tage zuvor noch bei meinen Schwiegereltern, die weit über 80 Jahre alt sind. Diese sind zwar doppelt geimpft, aber das bin ich ja auch – und ich wurde dennoch mit Covid-19 angesteckt! Zum Glück scheint sich aber außer mir niemand aus meinem Umfeld infiziert zu haben. Warum es mir passieren konnte, darüber denke ich gar nicht weiter nach.

Die Türklinken im Haus waren noch nie so sauber!

Was die Corona-Infektion trotz Impfung für die Familie und mich bedeutet, war die viel wichtigere Frage. Sofort ging ich selbst in Isolation. Unser Sohn räumte sein Badezimmer und meine Sachen zogen dort ein. Fortan benutzte ich nur noch diese Toilette im Haus. Wir haben viel Platz im Haus, wo jeder ein eigenes Zimmer hat, das war äußerst hilfreich. Zum Glück konnte ich viel Zeit draußen auf einer sonst wenig genutzten Terrasse verbringen. Der Rest der Familie hielt sich woanders auf, zwar in Hör- und Sichtweite, aber dennoch mit großem Abstand. Das war der entscheidende Unterschied zu all den Lockdowns, die wir bisher erlebt hatten. Nette Spieleabende und gemeinsames Kochen fiel hierbei ja nun aus!

An meinem Geburtstag hatten sich sowohl mein Mann als auch die Kinder riesig viel Mühe gegeben, mir einen tollen Tag zu bescheren. Sie hatten sich wunderschöne, liebevolle Geschenke für mich ausgedacht – und ich durfte sie nicht umarmen. Das schmerzte mich mehr als jegliche Corona-Symptome.

Als Corona-Erkrankte fasste ich im Haus so wenig wie möglich an und wenn ich doch mal den Knopf der Kaffeemaschine gedrückt hatte, desinfizierte ich diesen umgehend mit einem Desinfektionstuch. Wir konnten ja nicht einmal am selben Tisch sitzen. Auch kochen konnte ich nichts, denn ich wollte weder Geschirr, Besteck noch die Lebensmittel kontaminieren. Ich aß draußen, die Familie im Haus.

Ich fühlte mich wie eine Aussätzige im eigenen Haus

Wenn ich die Küche betrat, war ich dort alleine. Die Küche ist der Mittelpunkt unseres Zuhauses, wo sich immer irgendwer aufhält. Hier treffen wir uns, quatschen miteinander, kochen miteinander… Mit meiner Corona Erkrankung war es nun ein Ort, an dem ich nicht die Gesellschaft der Familie fand, sondern Einsamkeit. Ich konnte nur Räume betreten, wo sonst gerade niemand war. Die Maßnahmen, die ich mir selbst auferlegt hatte, um meine Familie trotz Impfung vor einer Corona-Erkrankung zu schützen, stellten eine harte Schule für mich dar.

Klinkenputzen in der ursprünglichen Form – Humor ist, wenn man trotzdem lacht…

Wie es mir gesundheitlich ging bei Infektion mit dem Coronavirus trotz Impfung

Die ersten beiden Tage hatte ich lediglich einen leichten Schnupfen und musste dadurch bedingt auch ab und zu husten. Am Abend des zweiten Tages entwickelte sich Fieber, das aber die 39 Grad nicht überstieg. Dazu Halsschmerzen und Druckgefühl auf der Lunge. Ich hatte richtig Glück gehabt – aufgrund meiner vollständigen Impfung! Ab Tag 4 konnte ich nichts mehr riechen und schmecken. Ob ich nun Birne oder Banane aß, ich spürte es nur an der Konsistenz. Es ist sehr seltsam, wenn man nichts mehr riecht und schmeckt. Ich holte die Geschmäcker und Gerüche lediglich aus meiner Erinnerung heraus. Jeden Tag ging es mir anders – mal besser, mal schlechter.

Der größte Schmerz – abgesehen vom Druck auf der Lunge – war die Isolation

Die Schmerzen auf der Lunge wurden täglich schlimmer. Wie muss es wohl den Menschen ergehen, die diese Krankheit ungeimpft ertragen müssen? Im Krankenhaus zu liegen ohne Besuch, die Beklemmungen in der Lunge zu spüren ohne mit irgendwem sprechen zu können – nur ab und zu vermummte Gesichter zu sehen, die mich pflegen? Das möchte ich mir gar nicht weiter ausmalen. Ich hatte Glück!

Das Highlight während meiner Covid-Erkrankung trotz Impfung

Nach dem vierten Tag ging es mental deutlich bergab mit mir. Ich ertrug die Isolation kaum noch. Auch wenn unser Zuhause viel Platz bietet und der Garten einmalig schön ist. Ja, ich jammerte auf hohem Niveau und doch war es emotional kaum auszuhalten. Ich wurde extrem dünnhäutig, ging allen Diskussionen und Nachrichten aus dem Weg. Ich konnte mich weder auf meine Arbeit konzentrieren noch auf anspruchsvolle Gespräche. Jedes Treppensteigen machte mich kurzatmig, die Lunge schmerzte heftig. Ich zog mich zurück und vertiefte mich in leicht lesbare Romane. Ab und zu spazierte ich im Garten auf und ab und machte Atemübungen, um das Lungenvolumen zu stärken. Der Husten, der darauf regelmäßig folgte, war beängstigend.

Es ist damit vergleichbar, wie wenn man sich ganz heftig verschluckt und beim Luftholen kaum zu Atem kommt.

Viele Menschen sind ein Geschenk – manch andere sind eine Lektion

Du spürst in solchen Momenten, wer sich wirklich für dich interessiert. Meine Großfamilie war ständig am Start und beruhigte mich in Telefongesprächen und mit lieben Nachrichten. Liebe Freunde riefen regelmäßig an und schrieben mir fast täglich. Aber da gibt es eben auch solche, die sich überhaupt nicht gemeldet haben – obwohl sie von meiner Krankheit wussten und zudem das Datum meines Geburtstags kennen. Diese Wenigen haben mir dennoch weder einen Genesungswunsch noch Glückwünsche zukommen lassen. Weil sie womöglich genervt waren, dass sie eine meiner möglichen Kontaktpersonen waren und sich nun häufiger testen sollten? Ein mehr als unverständliches Verhalten, das aber für mich äußerst lehrreich ist.

Andererseits gab es so unglaublich viele Hilfsangebote von Nachbarn, Freunden und Mitarbeitern – das gesamte Umfeld hat uns bestens versorgt. Das machte die wenigen Enttäuschungen gleich wieder wett.

Picknick vor der Haustür bei Corona trotz Impfung
spontanes Haustür-Picknick von Mama

Nun aber zum Highlight! An dem Tag, als ich emotional völlig am Boden war, weil ich seit inzwischen eine Woche in Isolation war, ließ sich meine Mutter etwas Tolles einfallen: Sie bereitete mir ein Picknick und brachte es samt alkoholfreiem Sekt vor meine Haustür. Sie selbst saß einige Meter entfernt auf dem Kofferraum-Sims ihres Autos und ich saß bei geöffneter Haustür drinnen auf der Fußmatte. Sie hatte ein großes Tablett mit allerlei Tapas zusammengestellt. Wir prosteten uns aus der Ferne zu, erzählten uns dies und das und genossen sie Zeit miteinander. Diese Aktion hat mir sooo gut getan, dass es mir gleich am folgenden Tag sehr viel besser ging. Danke, Mama!!

Als vollständig Geimpfte mussten wir uns selbst Quarantäne auferlegen

Mein Mann und beide Kinder (20 & 17 Jahre alt) sind ebenfalls seit drei Monaten doppelt geimpft und haben sich bisher nicht mit Corona angesteckt. Selbstverständlich haben wir uns alle vier gleich nach meinem positiven Corona-Schnelltest noch per PCR testen lassen. Da die Ergebnisse meiner Familie negativ war und diese ja vollständig geimpft sind, durfte das Gesundheitsamt diese nicht in Quarantäne schicken. Wie bitte? Sie sind doch Erstkontakte!

Das Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass Geimpfte nicht in Quarantäne müssen. Laut Aussage des Mitarbeiters des Gesundheitsamtes (der im Übrigen sehr nett und empathisch war) besteht noch 5 – 6 Tage lang die Möglichkeit, dass sich meine Familie bei mir ansteckt, aber alle drei hätten zur Schule und arbeiten gehen dürfen. Nur ich als positiv getestete Geimpfte wurde in Quarantäne geschickt.

Also haben wir uns alle vier die Quarantäne selbst auferlegt, um niemanden anzustecken. Mein Mann ließ sich alles aus dem Büro bringen und vor die Haustür legen, was er die Woche über fürs Homeoffice brauchte. Unsere Tochter bekam ein Attest vom Arzt für Schulunfähigkeit. Diese durfte uns das Gesundheitsamt aufgrund ihrer vollständigen Impfung nicht ausstellen. Wir blieben also alle vier eine Woche lang in Quarantäne. Sicher ist sicher! Liebe Nachbarn kauften für uns mit ein und legten die Waren kontaktlos vor die Haustür.

Positiver PCR Test trotz Impfung

Die Eintragung meines positiven Covid-Tests in die Corona-App war sehr mühsam

Ich wollte alles richtig machen und wollte gleich das Ergebnis in die dafür vorgesehene App eintragen. Dafür brauchte ich eine TAN, die ich nicht auf dem Laborbericht fand. Also musste ich die Hotline der Corona-App anrufen. Der Mitarbeiter stellte mir ähnlich viele Fragen wie das Gesundheitsamt. Zuletzt brauchte er noch meine Handynummer für einen Rückruf. „Spätestens jetzt wären doch schon 60% der Menschen „raus“ – wenn sie denn überhaupt die Hotline angerufen hätten!“, dachte ich.

Er rief mich also wenige Minuten später zurück und gab mir einen zehnstelligen Code aus Zahlen und Buchstaben, den ich notieren musste. Ich dachte dabei an alte Menschen und an die, die wirklich schlimm erkrankt sind… Die Eingabe der TAN in die Corona-App funktionierte nur für 10 Minuten – wäre mehr Zeit verstrichen, hätte ich erneut anrufen müssen. Ich konnte dann noch entscheiden, ob ich denn mögliche Kontaktpersonen warnen möchte. HÄ? Dafür war die App doch gedacht!!

Mich wundert es daher überhaupt nicht, dass die Corona-App wenig erfolgreich ist. Immerhin leuchteten innerhalb weniger Minuten die Handys meiner Familie rot auf, was zeigt, dass die Warnung funktioniert hat. Diese Warnung erfolgt übrigens anonym.

Nach 5 Tagen hätte ich mich von Covid-19 freitesten lassen können – aufgrund meiner bereits erfolgten Impfung. Doch der Schnelltest zu Hause schlug immer noch positiv an. Erst nach 8 Tagen war mein Corona-Test negativ.

Symbolisch für diese Zeit: Niemanden umarmen zu dürfen und trotzdem die Liebe zu spüren

Mein Fazit zur Corona-Infektion trotz Impfung

Ich bin äußerst dankbar, dass sich unsere gesamte Familie hat impfen lassen! Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich von einem Menschen infiziert wurde, der nicht geimpft war. Eine Infektion zwischen vollständig Geimpften ist sehr unwahrscheinlich, sagten uns diverse Ärzte und das Gesundheitsamt. Meine Symptome waren sehr viel harmloser als wenn ich nicht geimpft gewesen wäre.

Wer schon einmal starken Druck auf der Lunge gespürt hat, kennt die beängstigenden Beklemmungen, die man beim Atmen empfindet. Nun habe ich den besten Schutz vor Corona, den man haben kann: 2 G in einer Person: Geimpft und genesen. Bis ich wieder Sport treiben kann, wie ich es gewohnt bin, das wird noch eine Weile dauern. Aber ich werde wieder ganz gesund – dank vollständiger Impfung! Davon bin ich überzeugt. Ob ich mich nach Abbau der Antikörper noch einmal impfen lasse? Unbedingt!

Ich danke allen von Herzen, die mich während dieser Zeit unterstützt und aufgebaut haben, die mich nicht allein gelassen haben als es mir schlecht ging! Ihr seid echte HERZENSMENSCHEN! Eure





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20 Kommentare

  • Antwort Roswitha Ernst 15. September 2021 at 23:02

    Ich melde mich von deinem Newsletter wegen diesen Beitrags ab!! und bin „begeistert“ von allen Menschen die sich ihrer Sache so sicher sind.

    • Antwort Stephie 19. September 2021 at 13:18

      Liebe Roswitha,
      wie schade, dass du diesen Beitrag zum Anlass nimmst, um dich bei meinem Newsletter abzumelden.
      Ich wünsche niemandem, an Corona zu erkranken und bin mehr als dankbar, dass es Impfungen gibt. Alles Gute dir!

  • Antwort Claudia Kuhla 15. September 2021 at 19:58

    Ich fühle mit dir! Hatte Ostern doppelseitige Lungenembolien. Als ich vom Krankenhaus entlassen wurde, bin ich vom Hausarzt zwecks Impfung an erste Stelle gesetzt worden. Ende April erste Impfung und mein Mann auch. Eine Woche später sollte meine Reha anfangen. 5 Tage später PCR-Test und der war positiv. Alle anderen im Haus inkl. meinem Mann waren negativ. Verstand die Welt nicht mehr – keine Symptome und seit der Impfung nirgendwo gewesen. Das schlimmste war, dass die Reha verschoben werden musste. Wieder 5 Tage nach dem Test war ich negativ, trotz allem mussten wir alle in Quarantäne bleiben. Die Reha-Ärztin meinte, dass es eine Impfreaktion gewesen sein könnte, aber bis heute weiß ich nicht, was tatsächlich war.
    Klar, ich hab Probleme mit Luft und Lunge, aber es kann auch von den Embolien kommen….
    Wünsch dir alles Gute und liebe Grüße, Claudia

    • Antwort Stephie 19. September 2021 at 13:24

      Liebe Claudia,
      tut mir leid, dass du solch einen schweren Weg hinter dir hast. Inzwischen habe ich ja am eigenen Leib erfahren, was es heißt, Probleme beim Atmen zu haben. Hast du mal einen Antikörper-Test machen lassen? Das werde ich demnächst durchführen lassen, um zu sehen, wie viele Antikörper mein Körper durch doppelte Impfung und Genesung entwickelt hat. Ich wünsche dir schnellste Besserung!
      Herzliche Grüße, Stephie

  • Antwort Hannelore 15. September 2021 at 15:05

    Liebe Stephie,
    wie sieht es jetzt mit deinem Geschmacks- und Geruchssinn aus? Ich hatte im Dezember (gab noch keine Impfung) Corona und hatte nur den Geruchssinn weg. Es dauert einige Monate, bis er zurück kam.
    Danke für Deinen Bericht und weiter gute Besserung.
    Viele Grüße
    Hannelore

    • Antwort Stephie 15. September 2021 at 18:47

      Liebe Hannelore,
      der Geruchsinn kommt langsam zurück und damit auch einfache Geschmäcker wie salzig, süß, scharf…. Es dauert wohl eine Weile bis alles wieder so ist wie vorher. Ich bin geduldig.
      Herzliche Grüße, Stephie

  • Antwort monerl 15. September 2021 at 13:44

    Liebe Stephie,
    ich folge deinem Blog schon seit Jahren still. Als ich die Nachricht heute zu deinem Blogbeitrag bekam, wollte ich mich nun doch melden und dir sagen, dass ich mich sehr freue, dass du alles gut überstanden hast! Da sieht man mal wieder, wie gut, dass es eine Impfung gibt und dass sie dich vor einem langen und sehr schweren Verlauf geschützt hat. Was ein Glück!
    Ich wünschte, es würden sich noch mehr Menschen dazu entschließen, sich impfen zu lassen! Ich bin vollständig geimpft, doch ich habe zwei Kinder unter 12 und bin traurig, dass wir keine ausreichend hohe Impfquote haben, durch die sie dann besser geschützt wären. Schule und Kindergarten werden sicherlich im Herbst und Winter die eine oder andere Ansteckung haben und ich kann nur hoffen, dass es meine Kinder nicht trifft.
    Alles Gute noch nachträglich zum Geburtstag! Schön zu lesen, dass du so viel Familie und Freunde um dich herum hast, die dir deine Quarantänezeit erleichtert habe.
    Herzliche Grüße
    Monerl

    • Antwort Stephie 19. September 2021 at 13:27

      Liebe Monerl,
      herzlichen Dank für deine lieben Worte. Es freut mich sehr, dass du mein Blog schon lange liest und dich nun hierzu meldest. Ja, ich hatte viel Glück durch meine Impfung und wünsche mir sehr, dass sich noch mehr Menschen impfen lassen. Auch und vor allem Kinder sollten geschützt werden! Inzwischen ist die Impfquote doch noch etwas gestiegen, was ein guter Fortschritt ist.
      Bleibt bitte alle gesund! LG, Stephie

  • Antwort Christian M. 15. September 2021 at 9:19

    Erstmal ernst gemeinte gute Besserung und Danke für den Artikel mit Deinem Erfahrungsbericht.
    Etwas Schade finde ich persönlich, dass die Corona Warn App, die sehr in der Kritik stand, wieder mal schlecht wegkommt.
    Inzwischen muss ich sagen: Zu Unrecht.
    Deine Kritik ist sicher berechtigt, aber der Hinweis, dass sie nicht erfolgreich ist, ist eine subjektive Sichtweise.
    Hier zwei recht aktuelle Artikel, die eine andere Sichtweise zeigen:

    https://www.heise.de/news/Ein-Jahr-Corona-Warn-App-Vertrauen-der-Bevoelkerung-steigt-6069814.html

    https://www.heise.de/news/Corona-Warn-App-500-000-Menschen-haben-andere-mit-Testergebnis-gewarnt-6175216.html

    Alles Gute
    Chris

    • Antwort Stephie 19. September 2021 at 13:34

      Hallo Christina,
      vielen Dank für deine Sichtweise zur Corona-App. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass es nicht allzu einfach ist, diese App korrekt zu „füttern“. Wäre ich nun hoch fiebrig gewesen und kaum in der Lage gewesen, mich damit zu beschäftigen, hätte ich den Eintrag in die App nicht bewältigen können. Bei vielen Menschen scheitert es an der Anwendung. Gerade bei älteren Menschen – und wer gibt gerne seine Handynummer an einen Mitarbeiter eines Call-Centers ab? Es gibt zu viele Hürden, um den Eintrag abzuschließen. Darauf wollte ich aufmerksam machen. Im übrigen reicht es nach Genesung offenbar nicht, das positive Ergebnis in der App zu löschen. Meine Kontaktpersonen haben immer noch eine Warnung in ihrer App drinstehen, obwohl die Genesung längst abgeschlossen ist. Ich muss also wohl am Montag noch einmal im Call-Center der App anrufen, um das zu klären. Das finde ich schade und wenig anwenderfreundlich.
      Viele Grüße, Stephie

  • Antwort Sandra 14. September 2021 at 20:36

    Oh oh oh,
    wie krass ist das denn?? Alle Geimpften sollten vielleicht doch besser weiterhin getestet werden. Deine Geschichte belegt das ja wieder.
    Schön, dass es dir jetzt wieder besser geht. Respekt an die ganze Familie, dass alle die Quarantäne gemacht haben.
    Ich wünsche euch alles alles Gute.

    • Antwort Stephie 19. September 2021 at 13:37

      Liebe Sandra,
      ich bin ganz ehrlich, dass ich es „praktisch“ fand als Geimpfte nicht mehr getestet zu werden, wenn ich in irgendwo hinwollte. Doch nach meiner Erfahrung mit der Erkrankung trotz Impfung werde ich jetzt wohl dennoch zumindest einen Schnelltest durchführen, bevor ich mich mit vielen Menschen treffe. Die Quarantänezeit war nicht einfach, aber besser für unser gesamtes Umfeld. Das hätte jeder so gemacht.
      Herzliche Grüße, Stephie

  • Antwort Andrea 14. September 2021 at 19:13

    Liebe Stephie,
    vielen Dank für deinen ausführlichen und ehrlichen Artikel. Schön, daß es dir besser geht und das deine Liebsten für dich da waren. Durch mein Asthma kenne ich es zu gut wie es sich anfühlt wenn die Lunge schmerzt und man das Gefühl hat nicht mehr atmen zu können. Wir sind auch alle 2fach geimpft und ich hoffe sehr, nicht zu erkranken. Ich nehme deinen Bericht nochmal bewusst wahr und werde noch mehr aufpassen.
    Alles Liebe für dich,
    Andrea

    • Antwort Stephie 19. September 2021 at 13:38

      Herzlichen Dank, liebe Andrea!
      Ja, nun weiß ich, wie es Asthmatikern ergeht. Man ahnt es, aber es zu spüren ist noch eine ganz andere Nummer.
      Bleibt alle gesund und passt weiter auf euch auf! Alles Liebe, Stephie

  • Antwort Simone Kleine 14. September 2021 at 16:53

    Puh, wie gut, dass es dir wieder besser geht!
    *Knocking on wood*
    Hier sind noch nicht alle geimpft, weil einer noch zu jung ist. :-(

    • Antwort Stephie 19. September 2021 at 13:40

      Liebe Simone,
      die Situation, dass jüngere Kinder noch nicht geimpft werden können, ist unerträglich. Aber bald soll es ja doch möglich sein!
      Bleibt gesund!! Liebe Grüße, Stephie

  • Antwort Nina 14. September 2021 at 15:13

    Liebe Stephie, danke für den ausführlichen und fundierten Beitrag. Ich kann das alles sehr gut nachempfinden, Ich fand die Isolation auch am schlimmsten. Aber die Dankbarkeit, dass man es glimpflich überstanden hat, bleibt. Kopf hoch! LG Nina

    • Antwort Stephie 19. September 2021 at 13:43

      Liebe Nina,
      wie oft ich in diesen Tagen an dich gedacht habe! Was du damals alles aushalten musstest, war weitaus schlimmer als meine Situation.
      Diese Isolation möchte ich nicht wieder erleben müssen. Bleiben wir am besten alle gesund!
      LG, Stephie

  • Antwort Typisch französisch! 14. September 2021 at 15:03

    Lieber Stephie,
    ich wusste nicht, dass du erkrankt warst. Ich wünsche dir noch gute Besserung, weil es dauert glaube ich ein bisschen, bis alles wieder in Ordnung ist.
    Zum Glück war ich noch nicht krank und bin ich auch seit Monaten geimpft. Ich werde noch mehr auf Kontakte aufpassen.
    Liebe Grüße
    Véronique

    • Antwort Stephie 19. September 2021 at 13:45

      Liebe Veroníque,
      ich freue mich, wenn mein Artikel dazu beitragen kann, dass alle wieder etwas vorsichtiger sind.
      Herzliche Grüße, Stephie

    Ich freue mich über Deinen Kommentar