Gesund Basenfasten leicht erklärt: So geht’s!

7. Oktober 2017
Basenfasten ist gesund. Basisches Frühstück

Aus vorherigen Artikeln zum Thema wissen wir schon, dass es beim Basenfasten darum geht, die Säure bildenden Lebensmittel stark zu reduzieren und bestenfalls für ein bis zwei Wochen gänzlich zu meiden: Kaffee, Alkohol, Salz, tierische Eiweiße und Fette, Weißmehl und Zucker. Auch Getreide und Hülsenfrüchte werden reduziert und gegebenenfalls nur in kleinen Mengen zum Frühstück verzehrt. Wichtig sind moderate Bewegung an der frischen Luft und vor allem viele Ruhepausen. So ist das Basenfasten für uns am Wirkungsvollsten, um unserem Körper zu neuer Kraft zu verhelfen.

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Basenfasten leicht erklärt:

Was darf ich essen beim Basenfasten?

Viel Gemüse dürfen und sollten wir essen – und zwar am besten gedünstet, da es so leicht verträglich und nicht zu fett ist. Rohkost ist auch erlaubt, was allerdings nicht für jeden gut verdaulich ist und daher besser vor 14 Uhr gegessen wird.

Wir dürfen ein wenig Fett verwenden, vorzugsweise gutes Olivenöl oder Kokosöl. Empfehlenswert ist pro Mahlzeit pro Person ein halber Esslöffel – das ist ein Richtwert, den wir uns gut merken können.

Gesund Basenfasten leicht erklärt: So geht's! Basisches Frühstück

 

Obst essen wir gern am Morgen in reichlicher Menge. Ich persönlich liebe es, dazu Erdmandelflocken und gehobelte Mandeln dazu zu nehmen, die zusätzlich gut und lange sättigen. (Direkt bestellbar per Klick auf das Bild):

Bio Erdmandelflocken zum Basenfasten nach Wacker

Habt keine Sorge, dass ihr ohne Getreideflocken nicht satt werdet. Meine Erfahrung ist, dass es bereits nach wenigen Tagen tatsächlich sehr erleichternd ist, auf Getreide gänzlich zu verzichten, wie ihr in meinem Bericht zum Basenfasten im Hotel erfahrt. 

Auch Obstsäfte und Smoothies sind (morgens) erlaubt, natürlich ungezuckert. Dazu trinken wir mindestens 2 -3 Liter Kräutertee (andere Tees sind leider nicht erlaubt), stilles Wasser mit Zitrone oder Mineralwasser.

Kräuter und Sprossen helfen beim Würzen, da wir weniger Gewürze nutzen sollten. Vor allem  verzichten wir auf Salz nehmen und möglichst wenig Knoblauch zu uns, da diese den Darm belasten und noch dazu den natürlichen Geschmack der Lebensmittel überdecken. Wir sind jetzt nämlich sehr empfindsam, was Gerüche und (unnatürliche) Geschmacksverstärker angeht. Unsere Zunge ist fein und genießt das Naturprodukt!

Petersilie beispielsweise ersetzt den Salzgeschmack. Gebratene Petersilie (ohne Fett, nur in der trockenen Pfanne) erzeugt sogar ein pfeffriges Aroma. Unbedingt ausprobieren!

 

Gesund Basenfasten – So geht’s!

Wir essen nur etwa 900 kcal über den Tag verteilt. Allerdings ist diese Kalorienzahl zu erhöhen, wenn wir Sport treiben oder beim Basenfasten nicht abnehmen möchten. Moderat Sport zu treiben ist wichtig – am liebsten an der frischen Luft – und kurbelt unsere Gewichtsabnahme zusätzlich an. Doch überfordern dürfen wir uns nicht beim Sport. Unser Körper ist durch das Basenfasten zunächst nicht so leistungsfähig wie gewohnt. Die höhere Leistungsfähigkeit erlangen wir erst nach dem Basenfasten wieder.

Unser Frühstück enthält viel Obst, gern auch einen ungesüßten Obstsaft und ein leckeres Müsli mit etwas Vollkorngetreide wie Dinkel oder auch Hirse. Ich liebe ja warmes Hirsebrei-Frühstück mit Obst, darauf freue ich mich immer besonders. Davon können wir gleich mehrere Portionen zubereiten und im gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufheben. So brauchen wir morgens nur noch etwas Flüssigkeit zuzugeben (dickt stark ein) und alles kurz zu erwärmen. In der Zwischenzeit schneiden wir das Obst und sind schnell fertig mit der Zubereitung des basischen Frühstücks.

Beim Basenfasten nach Wacker sind allerdings Getreide und Hülsenfrüchte ausschließlich in gekeimter Form erlaubt. Es sind nach der Wacker-Methode auch keine Pseudogetreide wie Amaranth, Quinoa etc. zulässig. Sehr bald wird es ein spezielles Basenfasten-Müsli mit gekeimter Hirse zum Basenfasten nach Wacker geben, das ich demnächst hier im Blog vorstellen werde. 

 

Brot gibt es leider nicht! Zum Müsli trinken wir leckeren Kräutertee. Mir schmeckt am besten der Tee „Basisch Vital“ von Bad Heilbrunner (erhältlich auch bei dm oder Rossmann, Edeka etc.) oder Dr. Jentschura 7×7 Kräutertee*. Auch der Basenkräuter-Tee von Lebensbaum ist sehr beliebt.

 

Gesund Basenfasten leicht erklärt: So geht's! Entschlacken mit Gemüsesuppen

 

Zum Mittag- oder Abendessen genehmigen wir uns frische, gedünstete Kartoffeln mit Gemüse oder Salat. Das kann immer anders zusammengestellt und zubereitet werden. Salat wird nicht mit Essig, sondern mit Zitrone angemacht und wir verwenden nur wenig Öl. Besonders mag ich Gemüsesuppen mit Kartoffeln. Eine Suppe ist gut vorzubereiten und im Thermo-Speisegefäß gut mitzunehmen zur Arbeit. 

Die warme Gemüsesuppe zum Abendessen wird bei mir ganz klarer Favorit für eine viel längere Zeit sein als nur über die Dauer des Basenfastens. Die Suppe am Abend wärmt den Magen und gibt mir ein angenehm wohliges Gefühl – wie ein Wärmekissen von innen. Das möchte ich nicht mehr missen. 

Probieren wir doch mal neue Gemüsesorten, die wir bisher vielleicht noch nicht gegessen haben! Fragt ruhig mal den Gemüsehändler, wie das lecker aussehende Gemüse der Auslage zubereitet wird – vielleicht eröffnen sich euch ganz neue Geschmackswelten. 

 

 

Meine Favoriten zum Basenfasten

Falls wir tatsächlich einen Snack benötigen, dann essen wir eine Hand voll Mandeln, frische Walnüsse, Oliven oder Trockenobst.

Dinkelkissen XXL

Dazu habe ich noch einen Top-Tipp für euch: Besorgt euch mindestens ein gutes Dinkelkissen*. Ich habe dieses hier, in besonders großem Format und mit 5 Kammern. Könnt ihr natürlich ganz einfach und günstig auch selbst nähen. Kurz vor dem Schlafengehen erwärme ich das Dinkelkissen für 2 min in der Mikrowelle. Ein Kissen lege ich mir dann auf den Bauch und ein weiteres Dinkelkissen lege ich unter meinen Nacken. Das ist meine Garantie, völlig zu entspannen und schnell tief einzuschlafen. Herrlich! Zur Unterstützung des Entgiftens sollen wir uns ein Wärmekissen auf die Leber legen (rechter Rippenbogen), gern auch Mittags zum Power-Nap, wenn möglich.

 

Wie mache ich das Basenfasten familientauglich
und auch als Berufstätige/r machbar?

Dazu habe ich einige Ideen, die schon in diesem Artikel nachlesbar sind. In Kürze vorab die wichtigsten Tipps:

  • Für das Essen bei der Arbeitsstelle kocht ihr Gemüsesuppe vor und nehmt diese in einer Thermoskanne mit. Bis zum Mittag dürfte diese noch heiß genug sein, wenn ihr eine so gute Kanne wie diese hier habt (bestellbar per Klick auf das Bild):
    Thermos Speisegefäß für Suppen beim Basenfasten nach Wacker
     
  • Dressing für Salat lässt sich prima für die ganze Woche vorbereiten und im Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren. Salat und Dressing könnt ihr in entsprechenden Behältnissen auch sehr gut mit zur Arbeit nehmen und vor Ort mischen.
  • Ich koche meine gesunden Basenfasten-Gerichte für die ganze Familie. Doch die Kinder bekommen noch etwas extra dazu. Kartoffeln zum Mittagessen in immer anderen Formen und Gemüse sind immer gesund, dazu gibt es dann mal Fleisch, Fisch oder sie dürfen sich ihre Portion mit ein wenig Käse im Ofen überbacken. So haben wir keinen Extra-Stress beim Basenfasten, den wir ja unbedingt vermeiden wollen.
  • Als Notfall-Tipp für unterwegs empfehle ich, kleine Beutel oder Gläschen einzupacken, worin sich eine Notfallration Haselnüsse und Mandeln mit etwas Trockenobst befindet. Diese hält uns für die Zeit bis zu nächsten Mahlzeit oben auf. Ansonsten können wir ja für Zwischendurch  eine Banane oder einen Apfel mitnehmen – auch das hilft und ist gesund.

In o.g. Artikel lest ihr außerdem, warum ihr keine Angst vor Restaurant-Besuchen oder Einladungen während des Basenfastens haben müsst und vieles mehr.

 

Meine Buchempfehlung zum Basenfasten

Im Buch „Basenfasten deluxe“ findet ihr feine Gerichte zum Basenfasten. Wir müssen beim Basenfasten nämlich keineswegs auf besonders leckere Gourmet-Küche verzichten! Meine Buchrezension folgt demnächst hier im Blog.

 

Buchempfehlung Basenfasten Deluxe von Sabine Wacker

Direkt Bestellbar per Klick auf das Bild

 

In diesem Sinne: ich freue mich auf das Basenfasten mit euch und auf mein neues, gesundes Körpergefühl! Kommt dazu gern in meine Basenfasten-Gruppe bei Facebook. Der Austausch ist wertvoll, harmonisch und qualifiziert…

Alles Liebe, eure 

Unterschrift Stephie

 

 

Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von www.Basenfasten.de und enthält Werbung für Produkte zum Basenfasten, die von mir persönlich getestet und für gut befunden wurden. Auf der Homepage findet ihr auch tolle Rezepte zum Basenfasten sowie den hier verlinkten Shop. 

Teilnahme am Amazon Affiliate Programm: Wenn ihr über den mit * markierten Link Produkte kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Der Preis des Produktes ändert dadurch für euch nicht.

 

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7 Kommentare

  • Antwort Sabine 3. Januar 2016 at 11:00

    Liebe Stephie,
    ich habe bei der letzten Challange schon mitgemacht und bin immer noch sehr beigeistert, wenn auch nicht unbedingt konsequent. Was jedoch dazu beigetragen hat, dass ein riesiges Umdenken stattgefunden hat und ich so davon profitiere.
    Alleine dazu könnte ich dich fest umarmen – Vielen Dank!
    Bitte motiviere die nicht-so-richtig-konsequenten weil zu-viel-neu oder schmeckt-nicht-richtig Teilnehmer!
    Ich hätte nie von mir gedacht, dass ich seit Wochen diverse Getreidebreie ausprobieren, da ich keine Fertigmischungen mehr kaufen möchte. Leider hält sich der Erfolg arg in Grenzen…
    Würdest du das Rezept von deinem Hirsebrei verraten? So richtig für Anfänger mit welcher Hirse und ob du das im TM machst?
    Liebe Stephie, bitte mache weiter so – deine Motivation und Ideen sind einfach eine Klasse für sich.
    Liebe Grüße, Sabine

    • Antwort Stephie 3. Januar 2016 at 18:22

      Liebe Sabine,
      vielen Dank für Deine Zeilen. Es freut mich, dass Du beim Basenfasten dabei bist und Dich meine Artikel zum Umdenken in der Ernährung gebracht haben. Ich würde gern noch wissen, welcher Erfolg sich nicht einstellt bei Dir. Geht es um Gewichtsabnahme? Mein Thermomix-Rezept des Hirsebreis habe ich Dir per Email geschickt. Ich persönlich bevorzuge Hirse von Dennree, aber ganz sicher funktionieren auch andere Marken genauso gut. Lass es Dir schmecken! Alles Liebe, Stephie

      • Antwort Sabine 3. Januar 2016 at 21:13

        Liebe Stephie, vielen Dank für das Rezept – wird gleich morgen ausprobiert.
        Mein Ziel in der 1. Challange war ursprünglich Gewicht abzunehmen. Und dies ohne vegetarische oder gar vegane Vorkenntnisse. Mich hat das Thema „Vegan“ interessiert und so habe ich meine Komfort-Zone verlassen und es gewagt. 4 kg waren schnell weg, jedoch die Umstellung im Alltag nicht zu schaffen. Die Kombination von wenig Wissen zum richtigen Einkaufen, Lagerhaltung und Mitnahme ins Büro hat mich überfordert und das Gewicht war prompt wieder drauf. Im Laufe des Jahres habe ich sehr intensiv probiert welcher Weg für mich und meine Familie richtig ist. Nun ist mein Ziel in dieser Challange „back to the basics“ und damit Bestandsaufnahme was noch mehr geht.
        Liebe Grüße, Sabine

  • Antwort Biggi 2. Januar 2016 at 7:17

    Liebe Stephie,

    ich arbeite mich gerade durch alle deine Vegan-Fasten-Posts und freu mich total, dass ich hier so viel wertvolle Tipps finde und vor allem auch, dass es deine Gruppe gibt, da fällt es mir viel leichter, die Challenge endlich mal in Angriff zu nehmen.
    Mein Sohn (10) freut sich auch schon, vor allem auf die Suppen. Und sein Mittagessen mit ein bisschen Fleisch oder Fisch pimpen oder das Essen mit Käse zu überbacken liest sich gut! 🙂 Ich hatte nämlich schon ein bisschen Bedenken, ob das Challenge-Essen für Kinder wirklich ausreichend ist, zumal der Junior viel Sport macht.

    Meine Einkaufsliste ist fertig, heute mache ich mir noch Gemüsebrühpulver und und verzichte ab heute auch auf Kaffee, obwohl ich heute noch ein Kaffeekränzchen bei mir zuhause habe, aber Ingwertee ist ein guter Ersatz! 🙂 Gestern habe ich 3 Liter davon getrunken! 🙂

    Vielen Dank für die viele Arbeit, die du in die Challenge steckst! 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Biggi

    • Antwort Stephie 2. Januar 2016 at 12:17

      Liebe Biggi,
      es freut mich sehr, dass Du meine Recherchen und Artikel zu schätzen weißt. So macht das Ganze noch mehr Spaß! Ich persönlich stehe bei Tee sehr auf den Bad Heilbrunner Tee „Basisch Vital“. Ist zum Ingwertee auf jeden Fall eine gute Abwechslung. Lass es Dir schmecken und freu Dich auf die Basenfastenzeit! Schön, dass Du dabei bist. Liebe Grüße, Stephie

  • Antwort Natja 20. Februar 2015 at 15:21

    Huhu,

    lese gerade bei einer Tasse Basisch Vital Tee (du hast Recht, der ist ja echt super gut!!! Hätte ich NIE gedacht!) deinen Post! Danke für die Mühe, die du dir gemacht hast! Bin etwas erkältet und muss noch meine Medikamente schlucken. Ich werde aber trotzdem wie geplant morgen beginnen. Dann ist mein Körper halt noch ein bisschen mit Paracetamol vergiftet… was solls? Aber die Erkältung muss weg, schleppe die jetzt schon eine Woche mit mir rum und kann kein Sport machen! Das ist ätzend!!!

    Bzgl. deines Notfalltipps: Mandeln und Trockenobst ja, aber Haselnüsse würde ich weg lassen. Oder du musst gerechtigkeitshalber alle Nüsse (gute Säurebildner) erwähnen… oder sehe ich das falsch?? 😀

    LG
    Natja

    • Antwort Stephie 21. Februar 2015 at 11:33

      Liebe Natja,
      du hast Recht, ich habe mich verschrieben – es sind frische Walnüsse, die empfohlen wurden. Das habe ich direkt im Post geändert. Vielen Dank dafür! Nicht alle Nüsse sind zum Basenfasten empfohlen, zumindest die mir vorliegende Literatur spricht von Walnüssen, Mandeln, Macadamia, Paranüssen und Zedernnüssen (S. Wacker). Haselnüsse sind nur schwach basenbildend, schreibt E. Fischer auf Seite 15.
      Gute Besserung und einen guten Start für die Challenge! LG, Stephie

    Ich freue mich über Deinen Kommentar