Wie habe ich das nur geschafft? – Endlich abnehmen!

4. Juli 2014
 
Ja, dieser Post ist lang – aber es ist auch eine lange Geschichte, wie ich endlich erfolgreich und dauerhaft abnahm. Da ich immer wieder darauf angesprochen werde und diese Geschichte erzähle, mache ich sie hier auch für euch öffentlich:
 

Wie habe ich das nur geschafft? – Endlich abnehmen! Die Vorgeschichte

Ich habe mich viele Jahre unwohl gefühlt in meinem Körper, mir aber immer wieder gesagt: „Ach, geht noch. Es gibt Schlimmeres!“. Das war ein Grund, weshalb ich teilweise hemmungslos Essen in mich hineingestopft habe: Es gab immer noch Frauen, die dicker waren als ich. Sah man ja überall – beim Einkaufen, beim Bummeln, bei Ausflügen, in der Schule der Kinder… Oben herum passte ja auch immernoch Größe 40, das ist doch Mittelmaß, meinte ich.

In besonders stressigen Momenten dachte ich auch, ich müsse mich mit Essen belohnen und es sei „doch jetzt eh egal“. Dann wuchs in mir die Unzufriedenheit – auch mein Umfeld bekam das immer mehr zu spüren. Ich war ungeduldig, nicht nur mit mir selbst, sondern auch mit Mann und Kindern. „Fünfe gerade sein zu lassen“, wie man so schön sagt, kam immer seltener vor. 

Ich ging immerhin einmal pro Woche für 90 Minuten zur Rückenschule und stopfte mir aber nachher (immerhin schon nach 21 Uhr) gemeinsam mit allen Anwesenden noch Brot mit herrlichen Dips in den Mund und trank gern einen oder zwei Sektchen dazu. War ja auch eine nette Runde – aber das ist sie immernoch, auch wenn ich das Brot inzwischen nur noch sehr selten mit esse. Außerdem hatte ich längst das Nordic Walking und Aqua-Fitness für mich entdeckt – bloß gab es immer öfter Ausreden, warum es „heute nicht geht“. Ich bildete mir ein, doch Sport zu treiben und belohnte mich wieder mit Essen. Oft auch zwischendurch mal. Unbemerkt wanderte wieder etwas in den Mund.

Die Gewichtszunahme war vorprogrammiert und belastete mich einerseits, andererseits dachte ich auch „ein Kilo plus pro Jahr im Durchschnitt ist auch nicht soo viel“. Ist es aber doch!! 

Endlich abnehmen? Die erste Runde:

Zum runden Geburtstag meines Mannes im April 2011 fing ich im Februar an, eine Trinkdiät zu machen – dazu durfte ich 3x am Tag nur einen Shake trinken und zunächst gar nichts Festes essen, nach einer Weile eine Trink-Mahlzeit durch gesunde, selbst gekochte Kost ersetzen. Das war anstrengend, schmeckte mir aber gut und so nahm ich auch ab. Zudem entdeckte ich das Board3000 und fand so zurück zum Sport. Jeden zweiten Tag machte ich irgendetwas Sportliches. Die Freude wuchs, als mein Gewicht deutlich sank. So hatte ich nach ca. 2 Monaten 12 kg abgenommen. Ich fühlte mich grandios und das natürliche Strahlen fand zurück in mein Gesicht. Auf der Feier im April bekam ich viele Komplimente und ich wollte nie wieder zunehmen. 
 

Der JoJo-Effekt schlug zu

Ihr ahnt es schon, das Unvermeidliche passierte dann doch: mein Sportsgeist flachte wieder ab und ich aß wieder „normal“, fiel schnell ins alte Muster zurück – wo ich ja NIE WIEDER hinwollte. Warum passierte das nur? Ich weiß es nicht. Diese Trinkdiät vermittelte mir nach 3 Monaten das Gefühl, gar nicht mehr zu kauen, auch wenn ich das Mittagessen wieder mit den Kindern gemeinsam einnahm. Diese hatten sich nämlich beschwert, ich würde gar nicht mehr mit ihnen essen – das fanden sie sehr schlimm! Also aß ich auch am Morgen und am Abend wieder „normal“ – es schmeckte unvergleichlich gut und das bis dato vermisste Gefühl des „richtigen“ Essens übermannte mich. 

Ende vom Lied: ich nahm bis Anfang 2013 ca. 10 kg wieder zu, was ich aber nicht genau wusste, da ich nämlich die Waage nicht anrührte – aus gutem Grund, wie ich irgendwann feststellte. Das erste Wiegeergebnis versetzte mir einen Schock! Wie konnte das nur passieren?? Naja – ganz klar – ich habe völlig unbewusst gegessen, zwar gesund, aber zuviel von allem. Ich merkte gar nicht mehr, dass ich aß und hatte zugleich das Gefühl, nicht satt zu werden, wenn ich weniger auf den Teller lud. Mein Körper war völlig konditioniert – negativ!

Es war also für mich nicht der richtige Weg – auch wenn ich mit dieser Methode zuvor so viel abgenommen hatte!

Nur 1 Jahr ist vergangen – doch die Frau links möchte ich nicht mehr sein!
  

Wie habe ich das nur geschafft? – Endlich abnehmen! Dauerhaft!

Dann kam der Moment, als Svenja ihrem Mann zum 10. Hochzeitstag seinen Traumkörper schenkte. Ich wurde wach – hellwach und wollte das auch! Endlich abnehmen und zwar FÜR IMMER! Attacke, ran an den Speck – Veränderung muss her. Verheißungsvoll war das Versprechen, nur mal für 30 Tage ein Projekt  zu haben und so kam ich dazu, das Buch Vegan for Fit von Attila Hildmann zu kaufen und fortan danach zu kochen. Svenja gründete dazu eine Facebookgruppe, in der Fragen beantwortet und Rezepte vereinfacht wurden – ich wurde tagtäglich angestachelt, als nächstes dieses oder jenes Rezept auszuprobieren und vor allem: dran zu bleiben! So wurde ich von jetzt auf gleich zur Veganerin – mit Genuss und Spaß. 

Nicht nur die rasante Gewichtsabnahme (diesmal auch ohne Sport) von 8 kg in 30 Tagen hielt mich bei der Stange, sondern auch der neue Geschmack der selbst zubereiteten Speisen lockte mich, weiter dran zu bleiben. Die vegane Ernährung in Verbindung mit dem rigorosen Verzicht auf Weißmehl, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Kaffee und Zucker war der wirklich richtige Anfang! Attila versprach in seinem Buch „ein völlig neues Körpergefühl“ und „30 Tage Urlaub für meinen Körper“. Genau SO war das auch.

Abnehmen beginnt im Kopf!

Natürlich hatte ich zuvor auch schon Dr. Pape und zahlreiche andere Diäten ausprobiert, doch keine war so nachhaltig erfolgreich wie Vegan for Fit. Auch die folgenden Bücher von Attila Hildmann habe ich gekauft, aber gekocht wird immer noch am liebsten aus dem ersten – am Liebsten sogar ganz eigene Rezepte, die ihr in meiner Rezeptdatei findet. Übrig geblieben ist auch nach 1 Jahr noch der morgendliche Haferbrei von Attila, der mich bis 14 Uhr gut sättigt.
Ein ganz wichtiger Satz hat sich mir tief eingeprägt:

Man muss das erzielte Gewicht mindestens 1 Jahr halten, damit der Körper begreift, wieviel er denn wiegen soll!

Ganz entscheidend für jeden, der eine Diät oder Ernährungsumstellung – wie ich mein vegan sein lieber tituliere – durchführt! Sich nur mal 2 – 3 Monate zusammenzureißen bringt gar nichts! Der Körper muss das System verstehen!!

Schokocroissants interessierten mich nicht mehr

Zudem habe ich mich mit meiner Entscheidung vegan zu leben, quasi selbst erzogen, indem nicht mehr an jeder Ecke Essen lauert wie es vorher mal war. Einfach während des Stadtbummels oder bei Chauffeurfahrten der Kinder beim nächsten Bäcker ein Schokocroissant zu kaufen gehört der Vergangenheit an. Ich brauche das auch nicht mehr! Was ich koche, macht absolut und lange satt – da mag man gar nicht gleich nach 1-2 Stunden wieder essen.
 
Als Veganer muss man die Speisen genau anschauen: Was ist drin und möchte ich das WIRKLICH essen? Das habe ich jetzt gelernt!! Ich beiße nicht mehr hemmungslos in jedes essbare Teil, sondern denke erst nach. Nicht zwanghaft, aber bewusst – und genau DA wollte ich ja hin. Die Challenge war nach 30 Tagen vorüber und ich kann behaupten, dass ich trotzdem ich danach wieder Nudeln, Reis und Kartoffeln gegessen habe, nach über einem Jahr mein Gewicht immer noch ohne Anstrengung gehalten habe!
 

Kleinerer Magen braucht weniger Futter

Mein Körper weiß nun, was er braucht und er hat sich inzwischen an deutlich weniger Essenszufuhr gewöhnt. Ich mag fettige, nicht pflanzliche Dinge gar nicht mehr zu mir nehmen. Genauso wie ich nicht rauchen möchte, möchte ich auch keine tierischen Fette mehr zu mir nehmen. Das ist durchaus vergleichbar, denn die Entscheidung für oder gegen findet im Kopf statt. Es schmeckt mir dann einfach nicht – ich zwinge mich nicht, sondern ich möchte es nicht! Ich denke nicht mehr ständig an die nächste Mahlzeit und habe viel weniger Hunger.
Dass ich nach einem reichlichen, späten Mittagessen vielleicht ab und zu mal freiwillig auf das Abendessen verzichten würde, hätte ich niemals gedacht. Ich höre nun auf meinen Körper, ob ich wirklich Hunger habe oder nur meine, es sei mal Zeit zu essen. Das macht einen großen Unterschied.
 

Sport ist unumgänglich zur Gewichtsabnahme und macht Spaß

Zudem habe ich vor über 65 Tagen die nächste Challenge gestartet: #100Days – 100 Tage Sport am Stück. Nach anfänglichem Hin- und Herdenken, ob das in meinen Zeitplan passt, habe ich es einfach gemeinsam mit 3 wunderbaren Freundinnen angepackt und GEWONNEN! Nochmal 1 kg weniger und statt Hosengröße 40-42 im Januar 2013 trage ich nun Größe 38, bei Oberteilen sogar 36!
Dazu habe ich durch Tipp einer Freundin meine „Zauberhose“ gefunden, in der ich sogar nur Größe 34-36 brauche und in der mich etliche Menschen ansprechen, wie ich um Himmels willen sooo viel in der kurzen Zeit abnehmen konnte. Diese Hose habe ich inzwischen in vielen Farben und Längen und ist ein absoluter Top-Tipp! In den Koffer geknubbelt und einfach schwupps angezogen (ohne Knopf, ohne Reißverschluß) sitzt sie absolut klasse – ob zur eleganten Bluse oder lässig. Ein absolutes Must-have auch für den Sommer! Schon das Etikett spricht Wahres und lässt uns wissen: diese Hose versteht mich!!  
 

Die Figur straffen

Der regelmäßige Sport scheint nicht nur meine Figur so anders wirken zu lassen, als hätte ich nochmal 5 kg abgenommen. Dabei betone ich immer wieder, dass ich seit über 1 Jahr meine Gewichtsabnahme gehalten und lediglich in den letzten 2 Monaten ein weiteres Kilo abgenommen habe. Eine Freundin sagte mir kürzlich, mein gesamtes Auftreten sei ganz anders geworden – viel positiver, lebensbejahend und angeblich jünger.

Ich fühle mich gerade wie auf einem Höhenflug und rundum wohl in meiner Haut. Ich hätte nie gedacht, dass ich mit 41 Jahren nochmal das Körperfeeling haben könnte wie mit Mitte 20. Natürlich sehe ich nicht aus wie 25 und ich kenne meine Schwachstellen genau. Doch was beflügelt: Ich treibe GERN Sport und ernähre mich GERN gesund! Bratwurst & co können mir ganz entspannt gestohlen bleiben.

Mein nächstes Projekt ist es, auch meinen Mann in diese Richtung zu bringen: Bewusst gesund zu essen und wieder mehr Freude und Wohlgefühl im eigenen Körper zu empfinden. Ich helfe ihm dabei – wie ich das tue, erzähle ich euch ein anderes Mal. Denn dort ist ein ganz anderes Vorgehen erforderlich. Nicht für jeden funktioniert das selbe System… Oder doch?

Alles Liebe, eure Stephie

 

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Ich freue mich, wenn ihr meinen Artikel teilt:

36 Kommentare

  • Antwort Katrin F 6. November 2019 at 16:14

    EinfachStephie ist buchstäblich der BESTE Blog zum Abnehmen. Ich lese es jeden Tag und bin auch so dankbar, dass ich […Werbung…] gefunden habe. Es hat mir geholfen, nicht nur abzunehmen, sondern das Zunehmen auch zu vermeiden. Ich hoffe, es hilft einigen anderen!

  • Antwort Sina 29. Oktober 2019 at 19:38

    Riesen Respekt für deinen Mut, das hier alles so offen zu teilen, den hab ich leider nicht.
    Beim Abnehmen hat mir am besten das hier geholfen. Nicht nur beim schnellen Abnehmen sondern auch dabei, das Fett nicht wieder draufzulassen. Und das war für mich das schwierigste.
    Liebe Grüße!

  • Antwort Eli 20. Oktober 2019 at 6:53

    Die Kopfsache ist wirklich alles.
    Erst als das bei mir ankam, habe ich auch erfolgreich abgenommen.
    Vorher hat man es sich zwar gesagt, aber meist kam es anders und man hat zugelegt.

  • Antwort Nicole 1. Oktober 2019 at 13:40

    Wahnsinn! Dein Artikel ist richtig motivierend. Bei mir hat es eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis ich herausgefunden habe, was für mich funktioniert. Ich bin beruflich viel auf Reisen, so dass ich kein Sportprogramm absolvieren kann, bei dem ich täglich ins Fitnessstudio gehe und kalorienarme Mahlzeiten Zuhause vorbereiten kann. < ...>

  • Antwort Martina Siewert 6. August 2019 at 16:51

    Hi Stephie,

    danke für den tollen Beitrag! Sowas motiviert enorm! Ich habe selbst mit dem Programm hier recht schnell (nach meiner Schwangerschaft) abgenommen.

    Wünsche jedem dabei viel Erfolg! Und falls Fragen sind, gern melden!

    Liebe Grüße
    Martina

  • Antwort Svea 25. September 2018 at 13:22

    Wirklich super Leistung. Wie hast du es denn geschafft den Körper auch so zu halten?

    • Antwort Stephie 27. September 2018 at 12:07

      Liebe Svea,
      es ist nicht einfach, das Gewicht zu halten. Mit Sport, gesunder Ernährung und gewisser Disziplin schafft man es. Am Ende des Tages sollte die „Bilanz“ der Kalorienaufnahme mit Bewegung passen. So funktioniert es für mich gut. Jeder hat für sich sicherlich andere Ansätze. Viel Erfolg! LG

  • Antwort Lisa 23. Juli 2018 at 13:07

    Hallo, ich muss dir absolut Recht geben. Der Kopf muss erstmal mit machen und motiviert sein. Wenn du keinen Bock hast, dann wird es auch nicht funktionieren. Es kann einfach sein, nur muss man für sich raus finden, wie man es machen möchte. Einige wollen es selbst in die Hand nehmen und manche, da zähle ich dazu, wollen sich jemanden suchen, wo man Unterstützung erhält. Man sollte sich auch nicht ständig alles verbieten, was total ungesund für den Körper ist. Ich habe zum Beispiel in 15 Wochen, 20 Kilo abgenommen, ganz ohne böse Diät. :)
    Auf jeden Fall hast du einen tollen Beitrag geschrieben und Sport kann wirklich echt Spaß machen. Man muss nur seine Leidenschaft finden. :)

    Liebe Grüße Lisa

  • Antwort Alesja 19. Juli 2018 at 17:12

    Liebe Stephanie
    Faszinierend und bewundernswert. Es ist schön, wie du formuliert hast, dass das Abnehmen im Kopf beginnt. So fing es bei mir auch an, nachdem ich unzählig viele Diäten hinter mir hatte, die alle erfolglos verliefen.
    Ich hatte für mich Meditation entdeckt, und darüber 20 kg abgenommen. Es schärfte meinen Geist und meine Wahrnehmung, bis ich angefangen habe bewusster zu essen. Ich lernte auf mein Bauchgefühl besser hören.
    Herzliche Grüsse,
    Alesja

  • Antwort Holger 6. Juli 2017 at 13:51

    Großartig gemacht! Die vegane Ernährung findet ja immer mehr Anhänger.
    Habe einige in meinem Freundeskreis, die sich vegan ernähren. Allerdings sind davon auch einige dabei, die gut und gern ein paar Pfunde weniger gebrauchen könnten :) Werde denen mal Deine Seite empfehlen. Danke für die ausführlichen Informationen!

    Lieber Gruß
    Holger

  • Antwort Mike Lindenberg 5. Juni 2017 at 11:16

    Eine echt starke und beeindruckende Geschichte. Sehr motivierend um selber endlich anzufangen, um abzunehmen. Ich denke ich werde auch demnächst einmal 5-10 Tage ausprobieren mich komplett Vegan oder zu mindest Vegetarisch zu ernähren. Ist ein wirklich interessantes Experiment. Danke Stephie. Auf so eine Weise abzunehmen wäre ich wahrscheinlich nie gekommen. Danke für die vielen guten Tipps.

    • Antwort Stephie 5. Juni 2017 at 13:47

      Hallo Mike,
      ich wünsche Dir viel Erfolg beim Abnehmen mit Genuss! Vegan zu essen muss nämlich nicht fade sein… Einige Rezepte findest Du auch hier bei mir im Blog. LG, Stephie

  • Antwort Mauro 29. April 2017 at 12:13

    Sehr beeindruckende Geschichte! Ich habe selbst in 2 Monaten 12 Kilogramm abgenommen und konnte seit anhin mein Gewicht halten. Ich habe eigentlich nur 2 Sachen geändert: Regelmäßig Sport und am Abend keine Kohlenhydrate essen, dafür mehr Eiweiß. Hat super geklappt und kann es jedem nur empfehlen.

  • Antwort Flo 13. März 2017 at 16:09

    Du hast den ganz großen Wurf geschafft. Du hast begriffen, dass Abnehmen im Kopf beginnt. Es ist eine Entscheidung, die eigene Verantwortung anzunehmen. Du hast nach und nach Dein Denken verändert – und dein Körper folgte Dir bedingungslos und nahm ab. Und Du hast dadurch eine ganz neues Leben gewonnen. Toll! Weiter so. Und ich wette, jetzt sagst Du sogar, dass es gar nicht so schwer war, oder? Man muss eben „einfach“ nur beginnen. Und am besten beginnt man, die eigene Denkweise zu hinterfragen. Welches Gedankengut hat mich hier an diesen Punkt gebracht? Und was kann ich jetzt tun?

    Ich denke, es ist am Anfang sinnvoll, sich an die BASICs zu halten: Gesund essen (meistens kann man aus dem Bauch heraus gut entscheiden, was gesund ist und was nicht) und eine Bewegung für sich finden, die einem Freude bereitet.

    Der Spaß sollte auf dem Weg zum Ziel nicht zu kurz kommen. Frage Dich: Wie kannst Du Spaß haben auf dem Weg zu Deiner Traumfigur?

    Liebe Grüße

    Flo

  • Antwort Andre 7. Februar 2017 at 3:06

    Dies hier ist eines der bemerkenswertesten Geschichten, die ich je gesehen habe. Wow, ich bin sehr beeindruckt! Ich habe schon viel zum Thema Abnehmen heraus gefunden und ich lerne stetig mehr darüber. Respekt an der Stelle, ich glaube ich, habe noch nie einen so gut strukturierten Blog gesehen, alle Achtung. Ich habe dir den Link zu einer Webseite dagelassen und würde gerne mal deine Meinung dazu hören.
    Lg Andre

  • Antwort Denis 11. September 2015 at 21:18

    Vielen Dank für diesen interessanten Artikel. Zum erfolgreichen Abnehmen braucht man nicht unbedingt eine Diät. Viele Diäten führen leider zu nichts. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

  • Antwort Thomas 17. Juli 2015 at 20:47

    Ich danke Dir für diesen interessanten Artikel. Es ist schön sein Ziel zu erreichen, gerade wenn man sich so ein wichtiges gesetzt hat. Abnehmen erfordert eine gewisse Disziplin.

  • Antwort Anke 29. September 2014 at 16:14

    Hi Stephi, ich hab mal eine Frage. Ich habe schon vor einiger Zeit die posts bei Svenja und Dir über vegane Ernährung gelesen und mir auch das Buch von Attila Hildmann gekauft, allerdings habe ich Probleme mit Eisenmangel (haben das nicht viele?) und meine Ärztin hat mir von vegan abgeraten…wir ist das hier bei den Mädels? Wie bekommt man genug Eisen? Oder anders gefragt, bekommt man es durch diese Art Ernährung denn? Oder kann man sich einfach so umstellen und dann 3mal die Woche sich ein Steak reinschieben? Oder sind dann die ganzen guten Effekte weg? Würde mich mal interessieren, denn ich möchte gerne 15 kg abnehmen und habe es bisher nicht so geschafft…:-) (Hut ab bei Dir :-)) Ich wohne in Australien und komme auch nicht so gut an einige vegane Sachen ran, ich muss halt ein bisschen rumsuchen :-)) Aber es klingt sehr interessant und auch mein Mann muss abnehmen :-)) Bei uns kommt jetzt der Sommer! Die Kilos schleichen sich so über die Jahre an und ab 40 ist es dann halt schwierig,die mal so abzunehmen…:-) Viele Grüße Anke

    • Antwort Stephie 29. September 2014 at 18:11

      Liebe Anke,
      danke für Deine Frage. Grundsätzlich bin ich immer dafür, auf ärztlichen Rat zu hören. Doch sind die meisten Ärzte gegen vegane Ernährung, die sich nicht in dieser Sache weitergebildet haben. Vegane Ernährung hat sich heute verändert – der Veganismus der 80er Jahre hat damit kaum noch etwas zu tun. Es gibt wesentlich mehr Lebensmittel zu kaufen als damals, aber das will ich hier nicht bis zu Ende führen und lieber auf DEIN Problem kommen: Bei Dir liegt scheinbar ein genereller Eisenmangel vor, der ärztlich beobachtet werden sollte. Da würde ich lieber eine zweite Meinung einholen. Hier habe ich eine Tabelle gefunden mit eisenhaltigen Lebensmitteln, wobei die Pflanzlichen wie Kleie, Linsen etc wesentlich mehr Eisen liefern als Fleisch: http://www.eisenhaltigelebensmittel.de/eisenhaltige-lebensmittel-tabelle/ (Link ohne Gewähr).

      Mein Mann ernährt sich nicht ausschließlich vegan und hat allein durch gemäßigtere, gesunde Ernährung bereits 17 kg in 3 Monaten abgenommen. Er isst morgens Hirsefrühstück, das lange satt hält und Kraft für den Tag liefert. Mittags isst er auswärts und achtet auf wenig Kohlenhydrate mit viel Gemüse. Am Abend koche ich möglichst nur noch Gemüse (damit ich auch mitessen kann), aber es gibt ab und zu mal ein Steak mit Salat – d.h. kohlenhydratarm. Alkohol und Zucker zu reduzieren, sowie weitestgehend auf Weißmehl zu verzichten ist sehr hilfreich. Jeder muss seine eigene ideale Ernährungsart finden – bei mir ist das die vegane Ernährung, bei anderen vielleicht etwas Anderes. Sehr wichtig ist regelmäßige Bewegung im Alltag und zusätzlich Sport. Ich fühle mich damit sehr wohl und körperlich unbelastet.
      Ich wünsche Dir viel Erfolg und alles Liebe,
      Stephie

  • Antwort Kristel Carels 9. Juli 2014 at 15:56

    Liebe Stephie,
    nun möchte ich hier auch einen Kommentar hinterlassen. Ich habe immer viel gehört von veganer Ernährung und habe davon nicht viel gehalten, aber eher aus Halbwissen. Wieland hat den Post auf fb geteilt, ich war gerade online und hab ihn gelesen. Er hat mir so gut gefallen, dass ich heute mit der Challenge angefangen habe. Ich bin gespannt wie es mir die nächsten 30 Tage ergehen wird und wie es dann weitergeht.
    Vielen Dank für Deine Anregungen und Deine Hilfe.
    Sonnige Grüße aus Kiel
    Deine Kristel

  • Antwort sanni 8. Juli 2014 at 16:26

    Respekt Stephie!! Wahnsinnsleistung.

  • Antwort sibylle76 5. Juli 2014 at 20:29

    Hallo Stephie, vielen dank für diesen tollen Beitrag!! Ich werde nun mal mit einer 30 Tages Challenge starten und berichten, wie es mir dabei geht!! vielen dank für diese tolle Anregung und Motivation. Ich habe diesen Artikel auf meinem blog verlinkt, ich hoffe, das ist für dich in Ordnung?
    Viele Grüße aus Bayern
    Sibylle

    • Antwort Stephies Blogpost 30. Juli 2014 at 19:02

      Liebe Sibylle,
      inzwischen habe ich endlich auch Deinen Bericht dazu gelesen (kommentieren funktionierte leider nicht) und freue mich sehr, dass ich Dir Anlass zum Ausprobieren gegeben habe. Wie es Dir damit geht, verfolge ich gern weiter. In der Suchfunktion findest Du noch einige Artikel mit Tipps zu „Vegan for Fit“.
      Viel Erfolg! Stephie

  • Antwort Anonymous 5. Juli 2014 at 17:48

    Hi Stephie,
    ich hab gestern Abend schon diesen Post gelesen und ich muss dir einfach sagen, dass ich in jeder Zeile deine neue Energie spüre. Da fängt man als Leser auch direkt an zu strahlen und bekommt ein Leuchten in den Augen. Ganz besonders hab ich mich über das Foto in den Shorts gefreut. Vor einem Jahr hast du noch erzählt, dass du niemals in kurzer Hose die Haustür öffnen würdest und jetzt das! Richtig klasse! Dann wünsche ich Dir mal eine schöne Sommerzeit mit Röcken/Kleidern und Shorts und vielen neues Oberteilen!
    LG Johanna

    • Antwort Stephies Blogpost 30. Juli 2014 at 18:59

      Liebe Johanna,
      gerade komme ich ja aus dem Urlaub und was soll ich sagen? Ohne große Probleme habe ich kurze Röcke getragen. Ein tolles Gefühl und danke auch für Deine Motivation, dran zu bleiben! LG, Stephie

  • Antwort Sandra bloggt 4. Juli 2014 at 16:34

    Super, Stephie! Das Ernährungsthema beschäftigt uns ja alle und fast immer. Toll, dass Du das für Dich so gut in den Griff bekommen hast! Und den Erfolg konnte ich ja jetzt schon ein paar Mal im echten Leben bewundern. Spitzenmäßig!
    Drück Dich, Du Dünne ;*
    Sandra

  • Antwort Judith P. 4. Juli 2014 at 13:48

    wow toller Post. Vegan ist für mich zwar noch keine alternative, aber ansonsten stimme ich allem zu. Ich hab letztes Jahr auch mit einer Ernährungsumstellung sehr erfolgreich abgenommen (10kg) und 8kg gehalten.
    Mich interessiert sehr der Post, zu deinem Mann. Vor dem gleichen Problem stehe ich nämlich auch. Bei ihm hats im Kopf noch nicht geschnaggelt, obwohl er auch gerne abnehmen möchte.

    • Antwort Stephies Blogpost 4. Juli 2014 at 16:32

      Liebe Judith,
      DAS war der Post, den ich EIGENTLICH schreiben wollte: „Wie bekomme ich meinen Mann zum Abnehmen?“ Denn das ist weitaus schwieriger, weil er wesentlich mehr Übergewicht mit sich herum trägt als ich damals und weil er max. 2x am Tag zu Hause ist, Mittags isst er auswärts, manchmal auch am Abend. D.h. es reicht nicht, einfach nur anders zu kochen, denn auch er muss das BEWUSSTSEIN erlangen, etwas ändern zu WOLLEN! Dass es da „klick“ macht wie bei mir damals, darauf habe ich lange gewartet und viel mit Engelszungen geredet. Hilft alles nichts, wenn ER nicht will. Nun aber will auch er angreifen und mitarbeiten. Ich habe schon viele Dinge herausgearbeitet, Tricks ausprobiert und Rezepte entwickelt – all das kommt in einer Serie bald im Blog. Ich weiß nur noch nicht, wie gern der Proband sich ablichten lässt.. Sei also gespannt. Ich habe einige Tricks auf Lager, die ich gern bald mit euch teile!
      Alles Liebe, Stephie

  • Antwort Joan de Groot 4. Juli 2014 at 13:34

    Stephie, gratuliere !! Du beschreibst ganz toll wie du dich vorher gefühlt hast und welche Lebensqualität du jetzt dagegen hast. Das war ein guter Tausch! Schokocroissant gegen Fit und Wohl. Ein klasse Bericht, und bestimmt inspirierend für andere Frauen die ähnliches durchmachen. Ich kann sowas von nachvollziehen was du beschreibst. So soll das sein: sein Körper ganz neu wieder zu entdecken und bewusst, aber mit Spaß zu essen. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg weiter , LG von Joan

  • Antwort Svenja 4. Juli 2014 at 12:29

    Liebe Stephie, Du bist SO mutig, dass Du das Bild von Dir veröffentlichst und ich ahne, wie schwer Dir das gefallen ist. Aber: es ist richtig und wichtig, wenn Du damit nur EINER Leserin Mut machen kannst. Dass ich einen kleinen Startpunkt in Deiner Erfolgsgeschichte setzen konnte, macht mich wahnsinnig stolz. Was Du danach daraus gemacht hast und wie Du immer weiter am gesunden Leben drangeblieben bist, ist einfach nur eine GANZ TOLLE SACHE. Ich bin so froh, dass wir uns mittlerweile nicht nur lesen, sondern dass wir auch im echten Leben befreundet sind. Luvyah. Svenja

    • Antwort Stephies Blogpost 4. Juli 2014 at 16:25

      Liebe Svenja,
      bei Deinem Kommentar, nachdem ich schon so viele liebe und aufbauende Worte heute gelesen habe, kullerte ein kleines Tränchen. Ja, DEIN Post war es damals, der mir den letzten Tritt in den Allerwertesten gab, endlich anzupacken, was ich längst schon wollte. Nicht nur mich, sondern noch so viele andere Menschen hast Du zum Umdenken bewegt. Mit Erfolg! Ich fühle mich besser denn je und daran hast auch Du großen Teil dazu beigetragen. Nun kann ich den Staffelstab nehmen und weitergeben – an die nächsten Menschen, die ich vielleicht bewegen kann, ihren Körper wieder bewusst wahrzunehmen und ihm Gutes zu tun. DANKE dafür und für so viel mehr :-*
      Knutscha, Stephie

    • Antwort Svenja 7. Juli 2014 at 18:15

      Ja, das ist alles einfach klasse – es macht mir einen Riesenspaß mich mit Dir gemeinsam weiterzuentwickeln. Auf die Blogger ;-)

  • Antwort HappyIch 4. Juli 2014 at 9:08

    Liebe Stephie,
    danke, dass Du Deine Geschichte hier mit uns teilst. Der Post ist wunderbar geschrieben und in vielem erkenne auch ich mich wieder. Und ich glaube, dass nicht EIN System für jeden passt weil wir alle eine andere Historie haben, andere Glaubenssätze und eine andere Art des Verstehens. So wie es dem einen leichter fällt Inhalte zu lernen und sich zu merken wenn sie visuell angeboten werden, ein anderer lernt einfacher wenn er den Inhalt hört. Was aber zu jedem System gehört ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung, mehr verbrennen als zu sich zu nehmen und Sport. Doch wie man das begreift, das findet sicherlich auf die unterschiedlichsten Arten statt.
    Ich freue mich total für Dich, dass Du das alles für Dich geschafft hast und Dich so wohl fühlst. Ich kenne Dich ja nur so wie Du jetzt bist und kann es gar nicht glauben, dass es da mal eine andere Version von Dir gab, denn so wie Du jetzt bist, ist es für mich stimmig und auch so passt es einfach zu Dir.

    Ich freue mich mehr davon zu lesen.

    Alles Liebe
    sue

    • Antwort Stephies Blogpost 4. Juli 2014 at 16:20

      Liebe Sue, auch Du hast einen Teil daran, dass ich soweit gekommen bin. Denn auch Du hast mich immer wieder motiviert, noch hier und da eine Sporteinheit einzubauen, wenn ich eigentlich keine Lust hatte. Wenn man dann doch den Sport „erledigt“ hat, fühlt man sich sooo gut! Ui, das erinnert mich daran, dass ich noch vor dem Fußballspiel sporteln muss :-D
      Alles Liebe, Stephie

  • Antwort Frl. Zyx 4. Juli 2014 at 8:26

    Wirklich toll! Ich weiß genau was du meinst, wenn du schreibst, dass der Körper lange Zeit braucht, um zu verstehen! Ind genau darauf kommts an, ohne Zwang etwas gerne machen, einfach dran bleiben..
    Ich bin schon über zwei Jahre dran und auch jetzt erst hab ich das Gefühl, mit meinem Körper zusammen zu arbeiten. Wie leicht es mir fällt (zumindest im Sommer) auf dieses ganze ungesunde Essen zu verzichten..
    Ich hatte mir das Vegan fot fit mal ausgeliehen und die Rezepte probiert. Ich esse gerne vegan, möchte aber nicht auf Fleisch und schon gar nicht auf Fisch verzichten. Ich hab sa meine eigene Meinung und Anschauung zu.
    Viel Erfolg und Spaß weiterhin!
    Liebe Grüße..

    • Antwort Stephies Blogpost 4. Juli 2014 at 16:18

      Natürlich muss jeder seinen eigenen Weg finden und ich finde es toll, dass Dir das auch gelungen ist – und das seit 2 Jahren schon! WOW! Mein Mann isst auch gern das vegane Essen mit, das ich koche, aber er mag auch gern mal ein saftiges Steak. Das ist völlig in Ordnung, so lange man sich bewusst macht, WAS man da isst und WIEVIEL der Körper wirklich braucht. Machen wir weiter so, Frl. Zyx!
      Alles Liebe, Stephie

    Ich freue mich über Deinen Kommentar